Sonne bringt Gewinn

Lokales
Bodenwöhr
02.05.2015
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Die Wasserversorgung Bodenwöhr hat das Jahr 2013 mit einem kleinen Verlust abgeschlossen, hörte der Gemeinderat am Mittwoch. Die Photovoltaikanlagen der Kommune brachten dagegen einen kleinen Gewinn.

Diskussionsbedarf bestand keiner bei der Sitzung des Gemeinderates am Mittwochabend. Das Gremium fasste unter Leitung von zweitem Bürgermeister Albert Krieger alle Beschlüsse einstimmig. Gemeindeoberhaupt Richard Stabl ist nach wie vor erkrankt, außerdem fehlten Christian Schreiner und Randolf Alesch.

Planungen gebilligt

Bei den ersten beiden Tagesordnungspunkten ging es um die Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde bezüglich des Mischgebietes "Wirtskellerweg/Wegäcker". Ingenieur Klaus-Peter Fels vom Büro "Trossmann + Partner" erläuterte die eingegangenen Stellungnahmen. Diese kamen vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach und von der Regierung der Oberpfalz. Das Gremium genehmigte die notwendigen, kleineren Änderungen. Die Nachbarstadt Neunburg erarbeitet ein neues integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept. Dieser enthalte die die Fortschreibung dieses Projekts, in dem die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt Neunburg detailliert aufgezeigt werden. Aus Sicht der Verwaltung der Gemeinde Bodenwöhr bestehen keine Bedenken oder Einwände gegen die Planungen.

Bauanträge gebilligt

Nichts einzuwenden gab es auch gegen den Neubau einer Geräteunterstellhalle im Ortsteil Windmais. Ebenso verhielt es sich beim Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage und Carport im gleichen Ortsteil.

Die Wasserversorgung Bodenwöhr hat den Jahresabschluss 2013 vorgelegt. Die Bilanzsumme beträgt 3 227 400,29 Euro, ausgewiesen ist ein Jahresverlust in Höhe von 4 644 Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeinde aus der Verrechnungsschuld sind weiterhin marktüblich zu verzinsen. Ebenfalls um die Feststellung des Jahresergebnisses 2013 ging es bei den gemeindlichen Photovoltaikanlagen. Die Bilanzsumme beläuft sich auf eine Bilanzsumme von 120 278,55 Euro. Hier gab es einen Jahresgewinn von 4 849 Euro. Der Jahresgewinn wird zur Finanzierung der Darlehenstilgungen und zum Abbau der kurzfristigen Schulden der allgemeinen Rücklage zugeführt.

Neuer Graben in Taxöldern

Krieger informierte darüber, dass die Straße Höcherhof in Taxöldern noch diese Woche fertig werde. Das Trafo-Häuschen in Windmais werde abgerissen und durch ein neues ersetzt. Die Straßenlampen entlang der SAD 18 in Höhe des Sportplatzes seien in Betrieb. In Altenschwand werde im Zuge des Straßenunterhalts und zur Ableitung von Niederschlägen am Schafgraben ein Graben errichtet. Die Gemeinde trage die Unterhaltslast des Weges und habe ein Interesse daran, dass die Niederschläge in Richtung Talmulde laufen.

Diese Entscheidung sei in Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt und dem Ingenieurbüro Renner & Hartmann erfolgt. Auf Nachfrage von Georg Hoffmann bezifferte Krieger die Kosten dafür auf 4 000 bis 5 000 Euro. Ein Grunderwerb sei nicht erforderlich. Eine Anliegerin sei der Gemeinde entgegen gekommen.

Weiter informierte Krieger darüber, dass seitens der CSU-Fraktion zwei Anträge zur Änderung der Geschäftsordnung gestellt worden seien, die die Verwaltung prüfen und vorlegen werde.
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