Spatenstich für den Pfarrhof

Die Sicht auf den neuen Pfarrhof von der Straße aus: Das Gebäude ist weit zurückgesetzt, der Lärmschutz spielte hier eine Rolle. Bild: sir
Lokales
Bodenwöhr
29.03.2015
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Die Pläne für den neuen Pfarrhof sind fertig, die Diözese hat sie gebilligt. Am Dienstag soll der erste Spatenstich den Startschuss geben. Pfarrer Johann Trescher erläuterte das Vorhaben.

Seit September 2012 besteht die Pfarreiengemeinschaft Bodenwöhr/Alten- und Neuenschwand. Neu seit diesem Zeitpunkt ist auch der Ortsgeistliche, Pfarrer Johann Trescher, der seitdem die einst eigenständigen Pfarreien mit vielfältigen Bemühungen zusammenführt. Bereits bei der Gründung dieser Pfarreiengemeinschaft stand seitens der Diözesanführung in Regensburg fest, dass der Pfarrsitz in Bodenwöhr sein wird, der Geistliche hier seine Residenzpflicht hat.

Der Zustand des 1908 errichteten Gebäudes ließ aber einen Bezug der Räumlichkeiten nicht zu. Stattdessen bezog Pfarrer Trescher den Pfarrhof in Neuenschwand. Im Sommer vergangenen Jahres wurde der Pfarrhof in Bodenwöhr abgerissen. Mittlerweile wurde der Plan für den Neubau erstellt und auch die Diözese hat in der vergangenen Woche grünes Licht für den des Bau gegeben. Der Pfarrhof wird aber nicht an der gewohnten Stelle entstehen, sondern von der Straße stark zurückgesetzt. Die Zufahrt erfolgt künftig über die bestehende Parkfläche des Pfarrheims. Von der Schwandorfer Straße aus ist ein Fußweg geplant.

Bis Ende des Jahres

Pfarrer Johann Trescher erläuterte am Donnerstagnachmittag das Raumkonzept anhand des Bauplans. Das Haus ist voll unterkellert. "Sinnvoll, angesichts der Hanglage", sagte der Geistliche. Im Erdgeschoss sind die Diensträume, eine Küche und ein Esszimmer untergebracht. Sobald das Gebäude bezugsfertig ist, wird das Bodenwöhrer Pfarrbüro vom Pfarrheim zurückverlagert.

Im Obergeschoss sind die Wohnräume zu finden, davon eine abgeschlossene Einheit für die Pfarrhaushälterin. "Ein neues Haus ist auch eine Herausforderung", meinte Pfarrer Trescher. Die Garage wird separat errichtet, in Front des Haupteingangs, ein paar Meter entfernt. Dieser Haupteingang liegt abgewandt von der Straße, ähnlich wie beim benachbarten Rathaus. Am Dienstag geht es nachmittags mit dem offiziellen Spatenstich los. Pfarrer Trescher rechnet mit der Fertigstellung bis Ende des Jahres.

Und was wird aus dem Pfarrhof in Neuenschwand? Den will man nicht leer stehen lassen. Vorstellbar wäre, dass hier ein Ruhestandsgeistlicher einzieht.
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