Übungstätigkeit gehört dazu - Feuerwehr Pingarten zieht Bilanz - Pflegevertrag mit der Gemeinde
Qualität in den Mittelpunkt gerückt

Lokales
Bodenwöhr
27.01.2015
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Die Feuerwehr Pingarten leistet mit ihren 92 Mitgliedern auch viel für das dörfliche Zusammenleben. Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung deutlich. Kassenwart Gerhard Köppl legte einen positiven Bericht vor, die Prüfer bestätigten ihm eine gute Arbeit. Marion Köppl verlas das Protokoll der letzten Versammlung.

Kommandant Herbert Jakob berichtete, dass die Wehr mit 21 Aktiven zu drei Einsätze gerufen wurde. In vier Übungen schulte man sich für eventuelle Einsätze. Hier mahnte er aber eine bessere Beteiligung an. Für dieses Jahr ist eine Leistungsprüfung geplant. Da Gerätewart Gerhard Köppl aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausschied, übernahm Josef Seitz senior nun diese Aufgabe.

Nachwuchs erfolgreich

Jakob betonte, dass die Mängelliste bei der Hydrantenprüfung von der Gemeinde abgearbeitet werden sollte, was Bürgermeister Stabl auch zusagte. Er lud zum Florianstag am 2. Mai nach Wackersdorf ein und führte an, dass auf Gemeindeebene eine MTA-Ausbildung beginne.

Jugendwart Josef Seitz berichtete, dass der Nachwuchs an der Jugendgroßübung in Bodenwöhr teilnahm und auch beim Wissenstest in Steinberg am See erfolgreich war. Die entsprechenden Abzeichen gab es dann für Mario Schieder und Julian Winnig (Gold-Blau) sowie für Fabian Winnig (Gold-Grün), der in den aktiven Dienst wechselte.

Vorsitzender Stefan Haberl sprach die Übungsbeteiligung an. Die Aktiven sollten zu den Übungen kommen. Eine mangelnde Bereitschaft, so Haberl, gefährde auch den Feuerwehrverein. Dann verabschiedete er Zusammen mit Bürgermeister Richard Stabl, Kreisbrandmeister Heinrich Seltl und Kommandant Herbert Jakob langgediente Aktive wegen Erreichens der Altersgrenze. Alfred Gleixner, langjährige zweiter Kommandant, Johann Wild, viele Jahre Kassier und Gerhard Köppl, Gerätewart und "Mister Kolmfest" wurden mit einem Präsent verabschiedet.

In Vorbildfunktion

Bürgermeister Richard Stabl betonte, dass der Zusammenhalt in der Wehr funktioniere. Die Verabschiedeten sollten als Vorbild genommen werden. Die anstehenden Sanierungsarbeiten am Gerätehaus würden in diesem Jahr vorgenommen. Er dankte der Wehr für ihren Einsatz und die Pflege des Kolm, wobei man einen Pflegevertrag abgeschlossen habe. "Qualität geht vor Quantität", meinte Heinrich Seltl. Er sprach die beginnende MTA-Ausbildung an, die jeder Aktive für alle weiteren Lehrgänge als Grundausbildung brauche. Seltl informierte auch über den Digitalfunk. Abschließend sprach Vorsitzender Stefan Haberl die Termine für 2015 an: 2. Mai in Wackersdorf Florianstag, 27.Juni Johannifeier, 1. August Dorffest. Den mit der Gemeinde geschlossenen Pflegevertrag werde man in der nächsten Besprechung organisatorisch ausfüllen.
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