Zwei Premieren auf der Bühne

Der Männergesangverein Bodenwöhr war Gastgeber des Chorkonzerts.
Lokales
Bodenwöhr
30.04.2015
4
0

Die Dieberger Sänger und der Männerchor aus Michelsneukirchen setzten neue Akzente beim Konzert des Männergesangsvereins Bodenwöhr in der Hammerseehalle. Vom Bayerischen Wald ging's musikalisch auch hinaus auf hohe See.

Zum festen Kulturprogramm in der Gemeinde gehört das Chorkonzert des Männergesangvereins (MGV) 1879. Dabei wird nicht nur das deutsche Liedgut gepflegt. Es wurden auch Instrumentalstücke, Volksmusik und Schlagermelodien gespielt und gesungen. Unter den Zuhörern war Staatsministerien Emilia Müller, die ihrem Gatten Erich, der beim MGV Bodenwöhr aktiv ist, zuhörte. Walderbachs Bürgermeister Josef Höcherl wirkte bei den Dieberger Sängern mit. Mit dem Sängerspruch "Nach schwerer Arbeit ein frohes Lied, würzt uns das Leben, hebt das Gemüt" eröffnete der Männergesangverein Bodenwöhr sein Chorkonzert in der Hammerseehalle. Vorsitzender Christian Lutter kündigte gleich zwei Premieren an. Die Dieberger Sänger unter der Leitung von Markus Häusler und der Männergesangverein Michelsneukirchen mit Dirigent Werner Fritsche traten erstmals in Bodenwöhr auf.

Mundart-Stücke

Die Moderation übernahm Brigitte Schmidhuber. Sie kündigte den MGV Bodenwöhr mit Dirigent Bernhard Schmidhuber und den Liedern "Frühling", "All Night, All Day" und "Der Zigeuner" an. Die Dieberger Sänger hatten in ihrem ersten Auftritt Mundart-Lieder einstudiert: "D' Holzknecht", aus dem Alpenland "Fein sein" und die Warnung an die Fische "Fischerl im Grund, gib Acht sonst schwimmst in der Pfann'.

Den instrumentalen Part hatten diesmal Daniela und Maria Schmidhuber an Klavier und Geige übernommen. Sie ließen Henry Purcells "Trumpet Tune" erklingen. Der MGV Michelsneukirchen intonierte dann "Lustig ihr Brüder" und "Morgenwanderung", bevor Daniela Schmidhuber am Klavier das Stück vom Japaner Yiruma "River flows in you" spielte.

Nach der Pause sang der MGV Michelsneukirchen die "Marienfahrt" nach einer Weise von Wilhelm von Nassau und Otto Grolls "Musik kennt keine Grenzen". Dirigent Werner Fritsche leitete als Zugabe das "Arberlied". Leoncavallos "Bajazzo" und "A Waldbua bin i" aus dem Bayerischen Wald waren die nächsten Lieder der Dieberger Sänger, die sich mit der Hommage an ihren Heimatort "Wenn hoch i drob'n am Dieberg steh'" aus dem Konzert verabschiedeten. Markus Häusler betonte, dass man mit den 14 Mann der kleinste Chor in diesem Konzert sei. Den Auftritt habe man Bürgermeister Höcherl zu verdanken, der die Kontakte geknüpft habe. Der MGV Bodenwöhr besang in "La Morettina" die schönen Mädchen und mit "Musikanten spielen auf" wurde zum Tanz eingeladen. Schlusspunkt war der Oldie "Seemann, deine Heimat ist das Meer" begleitet am Klavier und auf der Gitarre von Sepp Siedschlag.

Gemeinsames Finale

Vor dem Finale mit allen Akteuren dankte MGV-Vorsitzender Christian Lutter allen Helfern und Sponsoren. Mit "Ein schöner Tag zu Ende geht" wurde der stimmungsvolle Schlusspunkt des Konzertes gesetzt.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.