Freie Wählergemeinschaft hält Jahreshauptversammlung ab
Lobende Worte, aber auch Kritik

Vorsitzender Bruno Grün und Fraktionssprecher Christian Schreiner informierten die Freien Wähler über Gemeindepolitik und Vereinsleben. Bild: ins
Politik
Bodenwöhr
23.02.2016
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Christian Schreiner, Fraktionssprecher der Freien Wählergemeinschaft, sprach über einige Erfolge und die harmonische Zusammenarbeit im Gemeinderat. Bei der Jahreshauptversammlung gab es aber vonseiten der Mitglieder auch Kritikpunkte.

Vorsitzender Bruno Grün begrüßte die Mitglieder im Gasthof Schießl. Er zählte die vielen Aktivitäten auf. Das Brucker Bockbierfest steige am 5. März. Außerdem ist am 22. Mai um 9.30 Uhr ein Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche. Für Mai ist ein Ausflug geplant. Die vorgelegte Petition für den Erhalt der Volksmusik auf Bayern 1 wurde unterschrieben.

Die Arbeit im Gemeinderat erläuterte Fraktionssprecher Christian Schreiner, der von einer guten Zusammenarbeit mit der Verwwaltung sprach. "Die auf der Agenda stehenden Punkte werden von den FW-Gemeinderäten mit Sachlichkeit angegangen und mit Nachdruck bei der Ausführung bedacht", betonte er. Schreiner sitzt zusammen mit Christian Lutter, Michael Bollwein und 2. Bürgermeister Albert Krieger für die Freien Wähler im Gremium. Viele Punkte seien einstimmig beschlossen worden, doch bei manchen gebe es viel Diskussionsstoff.

Einige Projekte stehen an


Die Freien Wähler seien für sachliche Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde eingetreten. Schreiner nannte verschiedene Projekte wie die Gemeindeverbindungsstraße Taxöldern, Mehrzweckfahrzeug Feuerwehr Bodenwöhr und die Weichselbrunner Brücke. Der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Altenschwand-Meldau mit Hochwasserschutz könne durch interkommunale Zusammenarbeit wesentlich günstiger gebaut werden. Man sei bemüht, in ein Förderprogramm für das Rathaus zu kommen. Die Friedhöfe in Bodenwöhr (Urnenbestattung und Erweiterung) und in Taxöldern stünden auf der Agenda.

Bei der Kindergrippe stehe eine Erweiterung um zwei Gruppen an, was einen Anbau erfordere. Auch beim Thema Recyclinghof soll eine verträgliche Lösung (eventuell im Anschluss an den Bauhof) gefunden werden. Im Bauland würden durch einen privaten Investor in der Ludwigsheide neue Bauplätze entstehen. Erfreulich sei die Ansiedlung der Zweigstelle des Müllkraftwerkes.

Mitglieder regten an, dass beim neuen Baugebiet Ludwigsheide auch auf den Kanal geachtet werden soll, damit dieser das Ab- und vor allem das Regenwasser auch fasst. Kritisiert wurde, das seitens der Gemeinde die 3,5 Hektar Bauland zwischen Klause und Ludwigsheide, wo seit Jahren schon ein Bebauungsplan besteht, nicht verwertet wird. Hier werde Kapital der Gemeinde nicht genutzt. Zudem wurde moniert, dass die Abrechnung von Erschließungsmaßnahmen scheinbar lange dauern, obwohl die Arbeiten baulich bereits abgeschlossen sind.
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