Gemeinderat Bodenwöhr tagt
Hotspots und ein neues Logo

Politik
Bodenwöhr
03.11.2016
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Die Gemeinde bekommt zwei WLAN-Hotspots. Weitere sind möglich. Bodenwöhr arbeitet intensiv am öffentlichen Erscheinungsbild. In der jüngsten Gemeinderatssitzung ging es viel um die Zukunft des Ortes.

Die Gemeinderäte diskutierten über die Errichtung von zwei Hotspots im Bayern-WLAN. Die einmaligen Kosten werden bis zu 2500 Euro pro Hotspot vom Staatsministerium übernommen. Mit einer Gegenstimme entschied sich das Gremium für die Errichtung von Hotspots beim Tourismusbüro in der Ortsmitte und beim Bahnhof in Blechhammer. Bis April soll geprüft werden, ob an den Badeplätzen ebenfalls Hotspots eingerichtet werden sollen.

Planungsbüro beauftragt


In der Sitzung sprachen die Gemeinderatsmitglieder auch über die Einführung einer Textmarke für das touristische Logo. Es soll der Corporate Identity, also dem Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit, dienen. Als Vorschlag wurde der Entwurf von Andrea Reiss aufgenommen. Sie entwarf den Slogan "Natur am Hammersee". Außerdem ist die Typografie der Worte abgeändert worden, so dass eine noch stärkere Bindung zur Dachmarke "Oberpfälzer Seenland" erkennbar wird. Mit einer Gegenstimme wurde dieses Ansinnen angenommen. Anschließend ging es um die Projektbewertungen im Kooperationsvertrag der Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) Schwarzach-Regen. Herauskristallisiert hatten sich die Handlungsfelder "Siedlung und Land", "Landschaft und Energie", "Wirtschaft", "Gewerbe", "Nahversorgung", "Naherholung und Tourismus" sowie "Kultur und Soziales". Die Gemeinderäte und Vertreter von Vereinen und Verbänden aller ILE-Gemeinden haben sich bei Workshops damit auseinandergesetzt. Die Verwaltung hat dem Planungsbüro "Landimpuls" einen Prioritäten-Entwurf vorgelegt.

Als freiwillige Leistung befördert die Gemeinde Kindergartenkinder von Bodenwöhr zum BRK-Kindergarten und wieder heim. Seit dem neuen Kindergartenjahr 2016/17 sei der Bedarf gestiegen, hieß es in der Sitzung. Mehr Hortkinder müssen nachmittags nach Hause. Beschlossen wurde, dass die Beförderung von Hortkindern mit dem Kindergartenbus grundsätzlich, solange Kapazitäten bei der Nachmittagstour des Kindergartenbusses frei sind, genehmigt sei. Sollten diese Kapazitäten nicht mehr ausreichen, werde sich der Gemeinderat erneut mit dem Thema befassen. Dieses Votum wurde einstimmig gefällt.

Mehrere Bauvorhaben


Bürgermeister Richard Stabl informierte noch, dass die Bauarbeiten in der Klause-Ludwigsheide begonnen haben. Die Breitbandversorgung laufe weiter. Das Gremium stimmte mehreren Vorhaben zu: der Errichtung einer Reithalle mit Aufenthaltsraum, der Nutzungsänderung eines ehemaligen Schweinestalls in einen Pferdestall sowie Neubauten von Einfamilienhäusern in Altenschwand und Windmais.
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