"Jacobator"-Anstich mit Dr. Roßkopf und "Bäff"
„Linderung der Lebensplage“

Die Politik-Prominenz stieß auf den "Jacobator" an. Mit dabei die Weißbierkönigin 2015 und Astrid Söll, die die Kandidatinnen mit Dirndln ausstattete. Biler: ins (3)
Vermischtes
Bodenwöhr
16.02.2016
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Zum "Bayerischen Defiliermarsch" dirigierte die neue Weißbierkönigin der Brauerei Jacob, Cornelia Fritsch (29) aus Wackersdorf, die Tanngrindler Musikanten.

Süffiger Doppelbock, eine Starkbierrede im Versmaß, zünftige Blasmusik und dazu eine Krönung: Der "Jacobator"-Anstich bot beste Unterhaltung.

Dr. Frieder Roßkopf setzte seine Rede in Reime, die "Tanngrindler Musikanten" spielten auf: Die Familienbrauerei Jacob setzte wieder einen Höhepunkt zu Beginn der Starkbierzeit. Den garnierte Humorist "Bäff" (Josef Piendl) mit Gstanzln und moderierte die Krönung der "Weißbierkönigin 2016". Sie heißt Cornelia Fritsch und kommt aus Wackersdorf.

Im Keller-Gewölbe begrüßte dann Brauereichef Marcus Jacob die Gäste. Nicht nur der Anstich sei ein Grund zum Feiern, sondern auch die Tatsache, dass Produkte der Brauerei mit dem goldenen DLG-Preis ausgezeichnet wurden. Eine ganze Reihe von Bürgermeister gab sich die Ehre, natürlich "Hausherr" Richard Stabl aus Bodenwöhr, aber ebenso Thomas Falter (Wackersdorf), Martin Birner (Neunburg vorm Wald), OB Andreas Feller aus Schwandorf und Siegfried Böringer (Regenstauf). Landtagsabgeordneter Joachim Hanisch (FW) kam, und später gesellte sich auch Landrat Thomas Ebeling zu den Gästen.

"Wir schaffen das"


Stabl zapfte das erste Fass Starkbier an. Mit zwei Schlägen der linken Hand und dann einem mit rechts entledigte er sich der Aufgabe. "Bäff" stellte die Models vor, die in diesem Jahr den Weißbier-Kalender zieren. Sie bewarben sich auch um den Titel der "Weißbierkönigin".

Mit Spannung erwartet wurde die Starkbierrede von Dr. Frieder Roßkopf. Der zeigte gleich zu Beginn, wo's langgeht: "Vom Glück weitgehend ist verschont, wer in Bodenwöhr hier wohnt! Linderung der Lebensplage, bieten solche Starkbiertage, es erscheint dann viel Gesindel, aus Schwandorf, Bruck oder dem Tanngrindel, und der Mensch erkennt zu Recht, im Jacob-Land lebt's sich auch nicht schlecht."

"Sechs Gold'ne bei der DLG, mein Bier ist wichtig, woarst es eh, und die schneidigen Kalenderhasen, das reicht doch für die Freibiernasen", setzte Roßkopf fort. Das gute Bier verdanken die Bodenwöhrer einem Franken, wusste Roßkopf und reimte: "Hartmann heißt der Weißbier-Checker, Sohn im Geist von Holger Becker." Immer wieder aufgelockert wurde die Rede von der Anspielung auf Kanzlerin Merkel mit dem Satz "Mutti meint, wir schaffen das!"

"Dorn im Fleisch der CSU"


Von der Rathausmannschaft wusste er, dass diese beim Pfarrhof-Abriss aus dem Schlaf gerissen wurde. Zu Bürgermeister Stabl sagte der Redner: "Daneben Richard, bist halt Du, der Dorn im Fleisch der CSU." Auch Landrat Ebeling bekam sein Fett weg. "Doch er vermeidet zu erwähnen, womit er striegelt seine Strähnen. Hat er doch Haargel, große Tonnen, einst von Guttenberg geschenkt bekommen, mit dem sein Wahlvolk er begeistert, in dem er seine Haare kleistert."

Den Schwandorfer Oberbürgermeister Feller nahm Roßkopf auch aufs Korn: "Ein schwarzer Stern ein ganz ein heller, ist der Bürgermeister Feller, der mittelmäßig gut rasiert, mit Jacob heut sympathisiert. Deshalb möchte ich Sie fragen: was werden Schwandorfs Brauer sagen?" Die Krönung der Weißbierkönigin 2016 wurde von den Anwesenden mit Spannung erwartet. Das Votum fiel auf die 29-jährige Wackersdorfer Bürokauffrau Cornelia Fritsch.

Krone vom Landrat


Ihr durfte Landrat Ebeling die Krone aufs Haupt setzen und Brauereichef Marcus Jacob gratulierte mit einem Blumenstrauß. Als Belohnung gab's von Astrid Söll ein exklusives Dirndl. Cornelia Fritsch wird nun in diesem Jahr die Brauerei Jacob bei verschiedenen Veranstaltungen vertreten.
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