Kahtolischer Frauenbund feiert 60-jähriges Bestehen

Ein Stück Frauenbundgeschichte aus dem Jahr 1989. Elsa Vohrer, Johanna Ziegler, Anna Schaffer, Pfarrer Josef Groß und Maria Schober (von links) posieren für ein Foto. Bilder: ins (2)
Vermischtes
Bodenwöhr
05.01.2016
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1956 führte ein Ausflug zur Wallhalla.

Der Katholische Frauenbund feiert am 6. Januar sein 60-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche, der um 9.30 Uhr beginnt, und einem anschließenden Kommers im Gasthof Schießl begangen. Dort halten Ehrengäste ihre Festreden und es stehen Ehrungen langjähriger Mitglieder an.

Im ersten Protokollbuch ist zu lesen, dass die Gründungsversammlung des Katholischen Frauenbundes Bodenwöhr am 6. Januar 1956 im Kolpingsheim über die Bühne ging. Als Vorsitzende wurde damals Anni Schaffer gewählt, zur Stellvertreterin Maria Hautmann, zur Schriftführerin Margarete Möhle und zur Schatzmeisterin Berta Lehner. 64 Frauen hatten sofort ihren Beitritt erklärt. Zeitgleich fand in Blechhammer im Gasthof Lutter ebenfalls eine Gründungsversammlung des Katholischen Frauenbundes Bodenwöhr Nord statt. An die Spitze wählten die Gründer Kathi Zinnbauer, zur Stellvertreterin nannten sie Anna Kosina, zur Schriftführerin und Schatzmeisterin Margarete Beer. 41 Frauen traten in den Frauenbund ein.

Bünde zusammengelegt


Am 29. April 1972 wurde auf ausdrücklichen Wunsch von Pfarrer Josef Groß, der 1971 die Pfarrei Bodenwöhr übernommen hatte, die Zusammenlegung der beiden Zweigvereine Bodenwöhr und Bodenwöhr Nord vollzogen. Den Vorstand bildeten Vorsitzende Anna Schaffer, Stellvertreterin Maria Schober, Schriftführerin Klara Hörmann und Kassiererin Hilde Enhuber.

Anna Schaffer stand bis 1989 dem Frauenbund als Vorsitzende vor und wurde dann als Ehrenvorsitzende verabschiedet. Ihr folgten Else Vohrer und Ingrid Emig. Bei der Wahl 1995 wollte keine der Frauen den Vorsitz übernehmen. Es wurde dann ein Führungsgremium gebildet dem Johanna Ziegler, Katharina Lau, Mechthilde Hofmann, Karolina Krauße, Else Vohrer und Katharina Mötsch angehörten. Dieses Gremium organisierte auch die 50-Jahr-Feier 2006. Zu diesem Zeitpunkt zählte der Frauenbund 112 Mitglieder. 2012 wurde das derzeitige Führungsteam mit Johanna Ziegler (Sprecherin), Mechthilde Hofmann (Kasse), Katharina Lau (Schriftführerin) Anna Schafbauer und Rosa Neumeier gewählt. Geistlicher Beirat ist seit 2013 Pfarrer Johann Trescher der Pfarrer Konrad Friedrich ablöste. Heute zählt man noch 73 Mitglieder.

Aus dem Frauenbund ging vor rund 40 Jahren der Frauensingkreis hervor. Er gestaltete Gottesdienste, Andachten und weltliche Feiern. Gründerin war Chorleiterin Klara Hörmann, der dann Anita Meißner und seit 26 Jahren Brigitte Gawlik folgten. Diese Ära geht nun zu Ende. Überalterung und Nachwuchsmangel lassen den Frauensingkreis am 6. Januar zum Jubiläum verstummen. Er wird den Festgottesdienst noch einmal als finalen Auftritt gesanglich gestalten.

Vorträge über Frauenthemen


In den 60 Jahren war der Katholische Frauenbund immer eine große Stütze in der Pfarrei. Nicht nur die geistliche Arbeit war im Mittelpunkt. Auch gesellig ging es bei der diversen Advent- und Faschingsfeiern sowie Ausflügen in früheren Jahren zu. Aber auch Vorträge über Frauen- und Religionsthemen war angesagt. Er war auch der Gründer des Altennachmittags, zu dem die Senioren zu Ausflügen und Veranstaltungen geladen wurden. Daraus entwickelte sich der Altenclub und Pfarrnachmittag.
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