Kolping blickt auf ereignisreiches Jahr zurück

Stets in Bewegung, das ist die Kolpingfamilie Bodenwöhr, nicht nur bei ihrer Radtour, sondern das gesamte Jahr über als Bereicherung für das pfarrliche Leben.
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Bodenwöhr
01.02.2016
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Kolping ist für Bodenwöhr eine Bereicherung. Nicht nur auf dem kirchlichen Sektor, wie man vermuten könnte, sondern auch im gesellschaftlichen Bereich. Seit Jahren hält eine kleine Gruppe von Aktiven die Fahne Kolpings und dessen Grundsätze aufrecht: mit Erfolg.

Vor der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Pfarrheim besuchten die Mitglieder die Messe in der Pfarrkirche. Erfreut registrierte die "Stammmannschaft", dass diesmal mehr Mitglieder den Weg ins Pfarrheim gefunden hatten. Vorsitzende Petra Lutter sprach über die vielen Aktivitäten: das Gestalten eines Altars zu Fronleichnam, Beteiligung am Strohsterne-Basteln, eine Radtour ins Waldhaus Einsiedel, ein Besuch der Sternwarte in Dieterskirchen, Kuchenverkauf zugunsten des Missio-Projektes in Burkina Faso, Teilnahme am ökumenischen Bittgang zur Magdalenen-Kapelle, Beteiligung an Gottesdiensten und kirchlichen Feier und die Ehrungen von Mitgliedern bei einem Kolpingabend. Der Terminkalender der Kolpingfamilie sei das ganze Jahr gut gefüllt gewesen. Briefmarken-, Brillen- und Altkleidersammelaktion seien laufende Projekte.

Dank für Engagement


Die Hälfte aus dem Erlös der Altkleideraktion kommt der Kirchenrenovierung in Blechhammer zugute. Turnusgemäß war die Neuwahl der beiden Kassenprüfer fällig: Roswitha Plößl und Monika Wagner wurden einstimmig gewählt. Bürgermeister Richard Stabl würdigte die vielen Aktivitäten der Kolpingfamilie, gerade auch in Bezug auf die Jugendarbeit. Er dankte für das Engagement im Ehrenamt. Die Arbeit mit den Kindern werde sich bezahlt machen, da man hier Mitglieder dazugewinnen kann.

Vonseiten der Gemeinde sagte er Unterstützung zu, sofern die Kriterien hier erfüllt sind. Präses Pfarrer Johann Trescher sagte, dass es ein kleines Grüppchen sei, das "einen langen Atem" brauche, um der Sache treu zu bleiben, die Vereinsarbeit zu leisten. Vielleicht komme noch jemand dazu.

Wenn nicht, müsse im kleinen Kreis weitergemacht werden. Er dankte dem Vorstand und den Mitgliedern für ihre Arbeit und für die Jugendarbeit: "Irgendwann geht die Saat auf." Der Geistliche machte darauf aufmerksam, dass zunächst die Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Barbara in Angriff genommen werde, anschließend die Renovierung der Marienkirche in Blechhammer. Spenden dazu werden bereits jetzt angenommen. Auch für dieses Jahr seien wieder viele Aktivitäten geplant.

Fastenessen und Radbasar


Neben der Beteiligung an den kirchlichen Ereignissen auf Ortsebene und an den Bezirks- und Diözesanveranstaltungen erstreckt sich das Angebot auch auf weitere Aktionen. So nimmt die Kolpingfamilie an der Einweihung des neuen Pfarrhofs teil, bietet ein Fastenessen im Pfarrheim an, einen Radbasar, eine Radtour nach Nittenau und nimmt am Dekanatstag teil, der dieses Mal in Bodenwöhr ausgerichtet wird. Der Erlös aus dem Fastenessen kommt Misereor zugute.
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