Spätaufsteher-Messe im Seewinkl
Gottesdienst in der Arena

Pfarrer Johann Trescher zelebrierte den Spätaufstehergottesdienst in der Festspielarena im Seewinkl. Bilder: sir (2)
Vermischtes
Bodenwöhr
11.07.2016
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Den Abschluss der Spielsaison der "Eisenzeit" markierte in diesem Jahr ein Gottesdienst in der Seewinkl-Arena. Pfarrer Johann Trescher ließ die Schauspieler und Gäste am Sonntag aber erst noch ausschlafen.

Mit einer "Spätaufersteher-Messe" am späten Sonntagvormittag schloss der Ring der Eisenzeit seine Spielsaison offiziell ab. Pfarrer Johann Trescher zelebrierte die Eucharistiefeier in der Seewinkl-Arena, bei strahlendem Sonnenschein.

Zahlreiche Gottesdienstbesucher nahmen auf den Plätzen der Bürgerbühne Bodenwöhr Platz. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch den Kirchenchor "Cho-St-Bar" unter Leitung von Eva Blommer. In den Fokus der Predigt rückte der Ortsgeistliche die Betrachtung des Kreuzes, wobei er seine Gedanken dazu schilderte.

Jesus habe viel erduldet, neben den körperlichen Leiden auch Hohn und Spott. "Die Hölle spuckt Gift und Galle hier aus, die Sünde wird hier so offenbar wie nie." Auch Paulus sei gesteinigt und ausgepeitscht worden. Paulus habe das aber nie als Strafe, sondern als Auszeichnung verstanden, für Jesus leiden zu dürfen. Auch wir sollten auf das Leiden Jesu, auf seine Hingabe für uns Menschen, mit Taten der Liebe antworten - und nicht nur mit Worten, mahnte Pfarrer Trescher. "Wir sollen in die Schule des Kreuzes gehen. Im Kreuz erkenne ich die Liebe Gottes zu mir und meiner Armseligkeit und wie ich auf diese Liebe Gottes antworten kann."

Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Trescher dem Ring der Eisenzeit für die Organisation der Messe, dem Kirchenchor, sowie allen, die an der Vorbereitung beteiligt waren.
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