"Tag der Begegnung" in der HJammerseehalle
Wertschätzung unersetzbar

Zahlreiche Mitarbeiter der Naabwerkstätten Schwandorf wurden für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Die Ehrengäste gratulierten. Bilder: sir (2)
Vermischtes
Bodenwöhr
03.08.2016
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Stellvertretender Landrat Joachim Hanisch (rechts) übergab der FU-Kreisvorsitzenden Marianne Forster ein "Flachgeschenk" als Anerkennung für die Organisation des "Tags der Begegnung".

Einen stimmungsvollen Nachmittag erlebten etwa 500 Gäste beim Begegnungstag für Behinderte und Nichtbehinderte in der Hammerseehalle. Spürbar war das gute Miteinander an den Tischen, bald entspannen sich Gespräche. Die Bodenwöhrer Frauen Union hatte mit der Veranstaltung nicht zum ersten Mal ins Schwarze getroffen.

Wesentlich zur guten Laune trug die musikalische Unterhaltung bei. Die übernahmen "Die lustigen Quertreiber" von den Naab-Werkstätten Schwandorf und Alleinunterhalter Hans Karg. Unter der Federführung der FU Bodenwöhr mit ihrer Vorsitzenden Dr. Silvia Sperl halfen die weiteren FU-Ortsgruppen zusammen, um dem Ansturm der Gäste gerecht werden zu können. Zum 19.Mal organisierte die FU den Begegnungstag.

Die Kreisvorsitzende der FU, Marianne Forster, blickte zurück auf die Anfänge. Damals, vor 19 Jahren, hatte die heutige Staatsministerin Emilia Müller diesen Begegnungstag zwischen Behinderten und Nichtbehinderten initiiert. Zum dritten Mal, nach 2005 und 2009, fand er nun wieder in Bodenwöhr statt. Forster begrüßte unter den Gästen die Geschäftsführerin der Naab-Werkstätten, Margit Gerber, Pfarrer Johann Trescher, Bürgermeister Richard Stabl, Schwandorfs OB Andreas Feller und den stellvertretenden Landrat Joachim Hanisch sowie den Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier .

Es sei Tradition, den Tag der Begegnung für die Mitarbeiter der Naab-Werkstätten mit ihren Angehörigen zu feiern und die Lebensfreude miteinander zu teilen, so Forster. Ihr Dank galt der Frauen-Union Bodenwöhr, den zahlreichen Helfern und dem Sponsor. Bürgermeister Richard Stabl betonte, dass es wichtig sei, dass die Arbeit der Mitarbeiter der Naab-Werkstätten wertgeschätzt werde. Stellvertretender Landrat Joachim Hanisch hatte ein Geldgeschenk dabei, das er an die Forster überreichte.

Margit Gerber zeigte sich erfreut, dass auch die Politik mit ihrer Anwesenheit das Interesse an diesem Begegnungstag zeige. "Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen", zitierte sie Albert Schweitzer, im Hinblick auf die Zuwendung von Nichtbehinderten zu den Behinderten und umgekehrt. "Schön und interessant", antwortete Pfarrer Johann Trescher auf die Frage, ob dies sein erster Begegnungstag sei. Er finde es schön, dass es diese Werkstätten gebe und auch den Tag der Begegnung mit seiner Wertschätzung.

Seit Jahren bei den Naab-WerkstättenDie Ehrungen der Mitarbeiter für jahrzehntelange Tätigkeit bei den Naab-Werkstätten wurden begleitet von Schilderungen ihrer Arbeit und den persönlichen Vorlieben und Stärken. Die Freude bei den Geehrten und ihren Angehörigen war deutlich sichtbar.

Seit 15 Jahren beschäftigt sind Gabi Bimek, Nikolaus Bögl, Marco Brütting, Ingo Carl, Johann Fenzl, Bastian Forchhammer, Bianca Graf, Josef Graf, Anton Löprich, Dieter Ottilinger, Stefan Ratzka, Christian Rötzer, Alexander Seltl, Margot Stöberl, Bun Nara Svoeuy und Michael Vier. Seit 25 Jahren dabei sind Markus Lachermeier, Bernhard Mulzer und Franz Reindl. Auf 30 Jahre Tätigkeit blicken zurück: Beate Brunow, Georg Kikiras, Manfred Lintl, Rosa Rath, Johann Söllner und Ingrid Zinnbauer.

Seit 35 Jahren tätig sind Gisela Hanna, Hans-Jürgen Herzig, Helga Rockel und Albert Schießl. Auf 40 Jahre Firmenzugehörigkeit bringen es Klara Bücherl, Marlene Danhauser, Reinhard Dorda, Reinhard Hafeneder, Klaus Jabczynski, Gabi Nowak, Helga Oppitz und Norbert Schmidbauer. (sir)
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