Viele Unterstützer für Projekt "Klasse2000"
Gesund essen und kritisch denken

Die Grundschüler erfahren alles Wissenswerte rund um ihre Gesundheit beim Projekt "Klasse2000", unterstützt von Paten, die dafür gewonnen werden konnten. Bild: sir
Vermischtes
Bodenwöhr
07.03.2016
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Keine Eintagsfliege, sondern ein nachhaltiges Präventionsprogramm, das auf eine gesunde Lebensweise setzt. Das Programm "Klasse2000" soll die Grundschüler von der ersten bis zur vierten Jahrgangsstufe erreichen. Mit einbezogen sind die Eltern, die dieses Projekt zu Hause unterstützen können.

Voll überzeugt von "Klasse2000" zeigten sich bereits die Kleinen der Grundschule Bodenwöhr, Rektorin Margit Schmidbauer und die Lehrer. Elternbeiratsvorsitzende Rebecca Benkler hatte Sponsoren ins Boot geholt, die ebenfalls voll und ganz hinter diesem ganzheitlich geprägten Präventionsprogramm stehen: Markus Erhardt von der Firma Hemmerlein, Alexandra Jobst von der Logopädiepraxis Martin Jobst in Schwandorf, Stefan Rauch von FC-Bayern-Fanclub "Hirschbergbazis" und Bürgermeister Richard Stabl. Unterstützung leistet auch die AOK Bayern. "Ohne funktioniert es nicht", dankte Schmidbauer für die Übernahme der Patenschaft, anlässlich der Vorstellung von "Klasse2000".

Auch mal nein sagen


Übereinstimmend erklärten die Paten, dass sie eine gesunde Lebensweise von Anfang an als überaus wichtig erachteten, das Programm daher sehr sinnvoll sei. Benkler ihrerseits dankte allen für ihre spontane Bereitschaft, hier mitzuwirken. "Die Kinder sollen gesund aufwachsen und sich zu Persönlichkeiten entwickeln, die ihr Leben aktiv gestalten und sich vor Gefahren wie Sucht und Gewalt schützen können. 'Klasse2000' hilft ihnen, die entscheidenden Kompetenzen zu entwickeln die sie dafür brauchen." Das sei das erklärte Ziel des langfristigen Programms.

Dazu zählen gesund essen und trinken, bewegen und entspannen, sich selbst mögen und Freunde haben, Probleme und Konflikte lösen, kritisch denken und Neinsagen, vor allem zu Alkohol und Zigaretten. Mit eingebunden sind die Eltern, die ihre Kinder in ihren Bestrebungen fördern und unterstützen sollen. Mit Elternabenden, Elternbriefe und der Zeitung "klarotext" erhalten sie fortlaufend Informationen dazu.

Zwei bis drei "Impuls-Stunden" pro Jahr gestalten speziell geschulte Fachleute aus Gesundheits- und pädagogischen Berufen. Anschließend greifen die Lehrer das Thema zur Vertiefung wieder auf. "Klasse2000" werde ständig wissenschaftlich begleitet und überprüft. Seit 1991 habe dieses in Deutschland am weitesten verbreitete Gesundheitsprogramm in der Grundschule über eine Million Kinder erreicht. Finanziert wird es über Spenden und Fördergelder, meist in Form von Patenschaften für einzelne Klassen. Der Patenschaftsbetrag deckt alle Kosten für das Unterrichtsmaterial, die Arbeit der "Klasse2000"-Gesundheitsförderer, die Entwicklung, die Evaluation und die Organisation des Programms.

Forscher gebastelt


Die Schüler in Bodenwöhr haben ihren "Klaro" gebastelt, ein Forscher rund um die Gesundheit und bereits einiges über die Gesundheit erfahren. Beispielsweise, wie wichtig das richtige Atmen ist. "Auf das Ausatmen kommt es vor allem an", erzählten sie den Besuchern, "und dass man Luft sichtbar machen kann".
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