Ein Tag mit 50 Besuchern aus Weiden in Brand
Eine Gemeinde lebt Max Reger

Mit einem Glas Sekt stießen Professor Dr. Susanne Popp (Zweite von links) und Anna Victoria Baltrusch auf Max Reger an. Dazu eingeladen waren auch dritter Bürgermeister Lothar Höher (links) aus Weiden und Bürgermeister Ludwig König (Dritter von rechts). Bild: ld
Kultur
Brand
21.08.2016
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"Eine Gemeinde lebt Max Reger" lautet der Slogan des Reger-Jahres 2016 in Brand. Diesen Leitfaden hatte Schirmherrin Dr. Sissy Thammer bereits in der ersten Sitzung des Kulturellen Förderkreises (KFK) erarbeitet.

Es wurde ein "reger" Tag, mit allem, was dazugehört: Hervorragende Musik, gutes Essen und Trinken. Mittags kam der mit über 50 Reger-Freunden besetzte Bus aus Weiden an, darunter auch Leiterin des Max-Reger-Instituts in Karlsruhe, Professor Dr. Susanne Popp, dritter Bürgermeister Lothar Höher und Stadträtin Brigitte Schwarz. Mit Petra Vorsatz, Astrid Karl und Irmi Betz war auch das Kulturamt vertreten.

Impulse geben


Am Reger-Ensemble am Rathaus verkündete Bürgermeister Ludwig König seine Freude über diese Veranstaltung. Sein Lob ging an die Schirmherrin, die der Planung entscheidende Impulse verlieh. Auch auf die Brander Chöre wies der Bürgermeister hin, die mit ihrer Arbeit das Erbe Max Regers pflegen.

Der nächste Programmpunkt des Tages war eine Wanderung auf einem Abschnitt des Max-Reger-Weges. Klaus Brunner führte die Gruppe von der Selingau zum Sportplatz in Brand. Dort bietet sich ein reizvoller Blick über den Geburtsort Max Regers. Dr. Susanne Popp nahm im Mehrzwecksaal Stellung zum aktuellen Reger-Jahr, bei dem in Deutschland weit über 1000 Veranstaltungen stattfinden.

Bertram Nold berichtete über die Entstehung der neuen Weimbs-Orgel, bei der auch die Ideen der Organisten in der Umgebung mit in die Planung einflossen. Schon oft seien bekannte Organisten und Gruppen in Brand gewesen, um sie zu besichtigen und darauf zu spielen.

Das Instrument brachte Anna Victoria Baltrusch, ARD-Preisträgerin und mehrfach ausgezeichnete Organistin, in einem hinreißenden Konzert zum Erklingen. Sieben Stunden am Stück hatte sie am Vortag auf der Orgelbank gesessen und geprobt. Während des Konzerts spielte sich drei Stunden, um Stücke von Bach und Reger optimal zu präsentieren. Mit einer Reger-Brotzeit - deftig, wie es der Künstler wohl geliebt haben muss - ging dieser rege Tag in Brand zu Ende.
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