Männergesangverein "Max Reger" trifft auf Urlaubsreise Gleichgesinnte - Gute Stimmung nicht nur ...
Südtirol nach Noten

Wenn Sänger reisen, kommt Applaus in Form von Sonnenstrahlen vom Himmel. Bild: ld
Kultur
Brand
13.05.2016
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Vier wunderbare Tage verbrachte der Männergesangverein "Max Reger" in Südtirol. Kannten die meisten Teilnehmer diese imposante Gegend mit ihren schneebedeckten Berggipfeln und grünen Wiesen, war es dennoch der Wunsch vieler Sänger gewesen, das Urlaubsland vieler Deutscher einmal gemeinsam, und vor allem singend zu erkunden.

Eine perfekte Planung durch Günther Lindner, bereits vor einem halben Jahr begonnen, und ein überaus kompetenter Busfahrer, der die Gegend wie so gut wie sein Westentasche kennt, ließen das verlängerte Wochenende zu einem Erlebnis werden. Vorsitzender Hans Scherm freute sich auf eine tolle Truppe.

Meran war eines der ersten Ziele der Fahrt. Im Hotel "Edelweiß" in Töll wurde Quartier bezogen, und schon beim Abendessen gab es eine erste Überraschung. Aus dem Saal nebenan klang Chormusik herüber. Ein Männerchor aus Appenzell hielt sich im gleichen Hotel auf - da war ganz schnell die Trennwand zurückgeschoben. Abwechselnd wurde gesungen und nach dem Austausch von Noten auch gemeinsam musiziert. Zwei Abende wurden so in geselliger Runde verbracht und als große Bereicherung empfunden.

Algund war das nächste Ziel. Die Pfarrkirche dort, schlicht und einfach gehalten, ebenso aber große Ruhe und Geborgenheit ausstrahlend, war schon lange als möglicher Ort für Gesang ins Auge gefasst worden, was dann auch so geschah. Eine nette und freundliche Führerin mit großer Fachkenntnis erwartete den Chor in Meran, berühmte Stadt mit reicher Vergangenheit, wohin sich auch Max Reger nach schwerer Zeit in München zur Kur begeben hatte.

Gelegenheiten zu Liedvorträgen wurden gerne wahrgenommen und ließen immer wieder auch Zuhörer verweilen. Durch einen gut gelaunten Führer, der es verstand, markante Punkte und Ereignisse mit humorigen Geschichten zu verknüpfen, wurde die Führung in Bozen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nicht ohne wenigstens ein Lied im Dom gesungen zu haben, wurde die Führung nicht beendet. Einige Stunden waren noch Zeit, um dem Schloss Trautmannsdorf mit seiner riesigen Gartenanlage einen Besuch abzustatten und sich die überaus große Vielfalt der Pflanzen anzuschauen.

Die gute Stimmung blieb erhalten, denn am Kalterer See wartete eine Weinprobe auf die Reisegruppe. Für den richtigen Einstieg in den Nachmittag sorgte die Chefin selbst und führte die Sänger auf eine ebenso charmante wie humorvolle Art in den Wein- und Sektkeller. Die Fortsetzung folgte in der Probierstunde. Wenn zu gutem Wein dann noch fröhliche Lieder gesungen werden, ist gute Laune angesagt. "Ein wunderbarer Nachmittag", hieß es beim Einsteigen in den Bus.

Eine tolleSüd Route für den Heimweg hatte sich Busfahrer Thomas Reichenberger ausgedacht - ein Aufenthalt in Garmisch wegen des Umzugs von 3000 Gebirgsschützen inklusive.
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