Zu Ehren Regers

Dr. Stefan Daubner und seine Frau Marie-Therese gastieren am Freitag um 19 Uhr in der Pfarrkirche in Brand. Bild: Heinrich Fischer
Kultur
Brand
02.08.2016
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Mit einem Konzert des gebürtigen Fichtelbergers Dr. Stefan Daubner und seiner Frau Marie-Therese wird die Konzertreihe zum Reger-Jahr am Freitag, 5. August, um 19 Uhr in der Pfarrkirche in Brand fortgesetzt. Marie-Therese und Stefan Daubner bringen Stücke mit Orgel und Cello zur Aufführung.

Marie-Therese Daubner studierte Violoncello an den Musikhochschulen in Graz und Hannover. Anschließend setzte sie ihre Studien an der Musikhochschule Würzburg (u. a. Barockcello) fort. Sie spielte im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, im Radiosymphonieorchester Wien sowie im Brucknerorchester Linz. Im Bereich der Kammermusik widmet sie sich hauptsächlich der zeitgenössischen Musik. Dr. Stefan Daubner studierte Schulmusik, Musikwissenschaft und Kirchenmusik an der Musikhochschule Würzburg und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er promovierte im Jahr 2001 über die Orchesterwerke Petr Ebens an der Universität Wien. Seit 2003 ist er Musiklehrer am Schyren-Gymnasium und Kantor an der evangelisch-lutherischen Kreuzkirche in Pfaffenhofen. Von 2006 bis 2010 hatte er einen Lehrauftrag für Schulpraktisches Klavierspiel und Musikdidaktik an der Musikhochschule Würzburg. Der Eintritt ist frei. Auf Wunsch des Künstler-Ehepaares soll jeder am Ausgang das geben, was ihm der Abend wert war.

Das Programm: Stefan Daubner spielt die Phantasie für Orgel über den Choral: "Wie schön leucht't uns der Morgenstern" op. 40/1, die im September 1899 in Erbendorf entstanden ist, wo Reger seinen Onkel, den Oberlehrer Roll besuchte und an der dortigen Steinmeyer-Orgel experimentierte und komponierte. Marie-Therese Daubner spielt die Suite Nr. 3 in a-moll für Violoncello solo op. 131c, die in Regers vorletztem Lebensjahr 1915 entstand. Pate standen Bachs Suiten für Violoncello solo. Beide zusammen musizieren die Aria op. 103 A/3 für Violoncello und Orgel. Dieses Stück schrieb Reger im Jahr 1908 ursprünglich für Violine und Klavier und bearbeitete es später selbst für Violoncello und Orgel. Die Anlehnung an Bachs berühmte Air zeigt abermals Regers Verehrung für den großen Leipziger Komponisten.
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