Brand bleibt Brand

Lokales
Brand
02.12.2015
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Statistisch gesehen ist in Brand alles im Lot. Die Zahl der Geburten ging gegenüber dem Vorjahr leicht zurück. Vor zwei Jahren kamen sogar doppelt so viele Kinder zur Welt wie 2015. Zur Ehe entschlossen sich zweimal soviel Paare. Und es starben vergleichsweise weniger Menschen.

Somit hat sich die Einwohnerzahl im Ort nur geringfügig verändert, informierte Bürgermeister Ludwig König. Beim Gewerbe waren vier An- und sieben Abmeldungen zu verzeichnen. Bei den Bauanträgen ergibt sich bisher einen leichten Anstieg. Zum Haushalt in 2015 gab Bürgermeister König bekannt, dass dieser am 2. März verabschiedet wurde. Die Summe des Verwaltungshaushalts betrug dabei 1 914 781 Euro, im Vermögenshaushalt waren es 1 035 932 Euro. Bei den Hebesätzen für Grundsteuer gab es keine Änderungen. Die Pro-Kopf-Verschuldung konnte, durch ordentliche und Sondertilgung, deutlich gesenkt werden und liegt nur noch knapp über dem Landesdurchschnitt.

Mordbach fertig

An Baumaßnahmen fielen an die Renaturierung des Grundbaches, der Mordbach in Fuhrmannsreuth ist bis auf das noch zu errichtende Einlaufbauwerk ebenfalls fertiggestellt. Die Restaurierungskosten hat zu 100 Prozent das Amt für ländliche Entwicklung Tirschenreuth übernommen, für das Einlaufbauwerk werden der Gemeinde 43 Prozent berechnet.

Das gemeindeeigene Mietshaus in der Bergstraße wurde mit teilweise neuen Fenstern versehen, der Rest wird im Frühjahr des nächsten Jahres ausgewechselt. Für das kommende Jahr sind zwei größere Baumaßnahmen vorgesehen. Die Erweiterung des Kindergartens sowie im Straßenbau der Ausbau der Sonnenstraße. Bezüglich des Straßenbaus wies das Gemeindeoberhaupt darauf hin, dass Rissesanierungen an einigen Gehsteigen durchgeführt wurden und bei einem Flurbereinigungsweg der Oberbelag ausgebessert werden musste.

Interessantes ist auch zur Photovoltaikanlage zu berichten, die am 8. Juni 2011 in Betrieb genommen wurde. In den 53 Monaten wurden 206 739 Kilowattstunden Strom erzeugt, die Erlöse betrugen 58 155,81 Euro, es wurden 123 217 Kilogramm Co2 an Treibgasen eingespart, die Anlage arbeitet rentabel.

Bei den Wahlen zum Jugendgemeinderat wurde Leonie Reiß zur Jugendbürgermeisterin bestellt, und, wohl eine Besonderheit, das gesamte Gremium besteht aus weiblichen Mitgliedern. Ein wichtiger Schritt für die Gemeinde war die Breitbandversorgung, die Kommune ist nun größtenteils mit Glasfaser versorgt. Seit August dieses Jahres können 500 Haushalte die schnellen Internetanschlüsse buchen. Gegründet wurde vor Kurzem die Nachbarschaftshilfe, die ab sofort unter der Telefonnummer 0162/2428549 zu erreichen ist.

Dank für Engagement

Bürgermeister König bedankte sich bei allen Verantwortlichen, besonders bei zweiten Bürgermeister Drehobel für die gute Zusammenarbeit sowie bei der Senioren- und der Familienbeauftragten und der neuen Jugendbürgermeisterin. Neu im Amt ist auch Andrea Hofmann, die sich bereit erklärt hat, das Amt der Behindertenbeauftragten zu übernehmen. Sein Dank galt auch dem Gemeindepersonal, allen voran Jutta Graf.
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