Bürgerinitiative beim Schaffest des Fichtelgebirgsverein
Protest beim Fest

Lokales
Brand
06.10.2014
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Die Bürgerinitiative gegen die Monstertrasse nutzte das Schaffest, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. An einem Stand bot sie Informationen und die Möglichkeit, sich am Protest zu beteiligen. Mit rot-weißem Absperrband hatten die Aktivisten eine zwölf mal zwölf Meter große Fläche abgesperrt. Diese sollte die Ausmaße der geplanten Strommasten sichtbar machen. Außerdem gab es die Chance, sich für Protestplakate fotografieren zu lassen, um so den "Protest ein Gesicht zu geben".

Der Stellvertretende BI-Sprecher Heiko Maskos erklärte, dass das Fundament eines Mastens etwa 30 mal 30 Meter groß und über zwanzig Meter tief sein müsse, um die 70 Meter hohen Masten zu halten. Diese Daten habe er im Internet recherchiert. Ausdrücklich dankte Maskos dem Fichtelgebirgsverein. Nicht überall werde man so freundlich aufgenommen.

Die Eröffnung des renovierten Waldhauses wäre etwa eine gute Gelegenheit gewesen, die Bürger zu informieren und vor allem wäre der Steinwald genau der richtige Ort. Doch der Erbendorfer Bürgermeister Hans Donko habe einen Infostand dort nicht genehmigt.
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