FW-Bürgermeisterkandidat Markus Philipp stellt Wahlziele vor - "Warum nicht Wasserkraft nutzen?"
Anreize für junge Familien schaffen

FW-Bürgermeisterkandidat Markus Philipp (links) stellte seine Wahlziele vor. Rechts im Bild Landrat Wolfgang Lippert. Bilder: lpp
Lokales
Brand
07.02.2014
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"Was wünschen sich die Bürger und was brauchen wir?" Dies steht für Bürgermeisterkandidat Markus Philipp aus Fuhrmannsreuth, der bei den Wahlen im März für die Freie Wählergemeinschaft Brand antritt, an erster Stelle. "Ich möchte die Ideen der Bürger aufgreifen und realisieren."

Bei der Wahlversammlung im Brander Mehrzwecksaal erläuterte Philipp seine Ziele für die Gemeinde, wie den Breitbandausbau und den Umstieg auf alternative, bezahlbare Energien. "Warum nutzen wir nicht die Wasserkraft?", fragte Philipp. Bei geplanten Baumaßnahmen möchte er die Bürger rechtzeitig informieren.

ÖPNV ein Anliegen

Ein weiteres Anliegen ist ihm der öffentliche Personennahverkehr, damit Bürger jeden Alters mehrmals die Möglichkeit haben, von und nach Brand zu kommen. Die "Freien" möchten sich um den Erhalt des Schulstandortes, um die Gründung einer Nachbarschaftshilfe für die gesamte Region und den Erhalt des Gesundheitswesens, ebenfalls mindestens auf VG-Ebene, kümmern.

"Es müssen Anreize geschaffen werden, damit sich junge Familien bei uns niederlassen", betonte der Kandidat. Für den Tourismus und das Gastgewerbe sieht Philipp ebenfalls nur eine Chance, wenn es übergreifende Aktivitäten gebe. Verstärkt möchte sich die FWG um die Ansiedlung des Handwerks bemühen. Ein großes Anliegen sei es, das Freibadgelände zu reaktivieren, mit anderen Gemeinden, auch in den angrenzenden Landkreisen, zusammenzuarbeiten und die Entscheidungen des Gemeinderates nachhaltig und finanziell sinnvoll zu gestalten. "Wir wollen eine Politik ohne Parteizwänge", betonte Philipp. Er betonte, dass in der vergangenen Legislaturperiode 21 von 25 Wahlzielen der Freien Wähler verwirklicht werden konnten.

Mann für die Zukunft

Werner Brunner hatte den Kandidaten zuvor vorgestellt. "Philipp ist unser Mann für die Zukunft", betonte Brunner. Der 45-jährige Hygieneinspektor beim Landratsamt Wunsiedel sei jung genug, um der Gemeinde über mehrere Perioden zur Verfügung zu stehen. Philipp ist verheiratet und Vater einer Tochter. Er verfügt, auch aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit und als Kommandant der Feuerwehr Fuhrmannsreuth, über Führungsqualitäten, erkennt Probleme und ist in der Lage, diese zu überwinden. "Der Kandidat kennt sich aus im Umgang mit den Behörden und ist ein riesiger Idealist."

Ein Drittel Frauen

Auch die Listenkandidaten der Freie-Wähler-Gemeinschaft Brand spiegeln einen Querschnitt durch die Bevölkerung. Der Altersdurchschnitt der Kandidaten betrage 53 Jahre. Sie verfügten alle über ausreichende Lebenserfahrungen. Stolz seien die Freien Wähler darauf, dass rund ein Drittel der Listenplätze von Frauen besetzt sind. Die Kandidaten kämen aus einem breiten Berufsgruppenfeld, aus fast allen Ortsteilen der Gemeinde und sind vielfach auch in Führungspositionen in Vereinen. Als großes Ziel für die Kommunalwahl nannte Brunner: "Keine Mehrheit im Gemeinderat!" Die Vergangenheit habe gezeigt, "dass sich dann alle zusammenraufen müssen".
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