Hoffnung statt Euphorie

Luci Mantel war bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Energie, Freibad und Umwelt dabei. Sie ist die "Schaltstelle" zwischen der Gemeinde und den Geldgebern zur Umgestaltung der Freibad-Brache. Bild: ld
Lokales
Brand
05.10.2015
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Nein, euphorisch waren sie nicht, die Mitglieder des Ausschusses Energie-Freibad-Umwelt. Doch eine Hauch von begründeter Hoffnung, dass sich etwas tut mit der Freibad-Brache, kennzeichnete durchaus die jüngste Sitzung.

Luci Mantel von der Steinwald-Allianz war gekommen. Sie hatte die Anregung gegeben, einen neuen Vorstoß zu wagen, um in die Förderung von "InterregA" zu kommen. 1,6 Millionen Euro sind grob geschätzt nötig, um das Gelände zu renaturieren und eine Erholungsfläche zu schaffen mit einer kleinen Wasserfläche, Spielgeräten und einem befestigten Platz, der sich für viele Aktivitäten eignen soll. Unter anderem ist auch "Rancher Rock" gefallen, ein Begriff, der mittlerweile die Zusammenarbeit der jungen Generation weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus symbolisiert.

Noch kein Feinkonzept

Zweiter Bürgermeister Christian Drehobel (CSU) listete die einzelnen Arbeiten auf, grobe Schätzungen eben, denn ein fertiges Konzept gibt es noch nicht. Die Schätzungen von Hans-Jürgen Schmidt deckten die Zahlen des Vorredners nicht in allen Bereichen. Eine Verbindung zwischen Basshaus und Gelände wurde immer wieder angesprochen, was auch einen Batzen Geld verschlingen würde. Doch Dr. Ernst Panzer regte an, das Geld lieber in die Anlage zu stecken als in die Zugänge.

Einen Namen hat die Anlage noch nicht; der Begriff "Multifunktionsgelände" fiel zwar, doch ist er allenfalls geeignet, den Sinn des Projektes zu verdeutlichen. Luci Mantel lobte die intensive Vorarbeit von Drehobel und Schmidt und kündigte die Mitarbeit von zehn bis 15 Studenten aus Brünn an, die vom 14. bis 18. Oktober in Brand sein werden, um in Zusammenarbeit mit der Uni Bayreuth das Gelände zu planen. Es wird wohl so ablaufen, dass sie erfahren sollen, was von ihnen erwartet wird. Dann wird in Gruppen gearbeitet und das Konzept der Bevölkerung vorgestellt, deren Mitarbeit gewünscht ist. Die Ideen, die von den Bürgern bei der ersten Präsentation genannt werden, sollen in einer weiteren Planungsphase eingearbeitet werden, bevor die Endergebnisse folgen.

Einladung folgt

Der exakte Ablauf wird noch besprochen, seitens der Gemeinde wird eingeladen; junge Familien müssten besonderes Interesse haben, die Jugend, die eventuell Konzerte dort veranstalten möchte, Vereine, die das Gelände nützen möchten.
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