Laute Lobeshymnen

Aufmarsch zum Abschied von Manfred Meier (Vierter von links): Bürgermeister Manfred Kratzer, Ebnath, Bürgermeister und Vorsitzender Peter König, Neusorg, zweiter Bürgermeister Franz Scharl, Mehlmeisel, dritter Bürgermeister Karl Lenhard, Neusorg, Altbürgermeister Karl Söllner, Brand, Wassermeister und Wasserwerksnachbarschaftsleiter Gerhard Daubner, Altbürgermeister Günter Pöllmann, Mehlmeisel, Geschäftsleiter Helmut Graf und Bürgermeister Ludwig König, Brand. Bild: gis
Lokales
Brand
24.07.2015
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In einer Feierstunde hat der Werkausschuss des Zweckverbands für Wasserversorgung Oberes Fichtel naabtal Baurat Manfred Meier verabschiedet. Der Fachmann vom Wasserwirtschaftsamt Weiden geht in Kürze in den Ruhestand.

Vorsitzender Peter König, Bürgermeister von Neusorg, dankte für die stets optimale Unterstützung und die in all den Jahren gewachsene harmonische und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Verband, aus der längst eine freundschaftliche Beziehung entstanden sei. Königs Vorgänger im Amt, die beiden Altbürgermeister Günter Pöllmann, Mehlmeisel, und Karl Söllner, Brand, stimmten der Würdigung gerne zu.

Lange Leitungen

Den Verband in der jetzigen Konstellation gibt es seit 1980. Dieses Jahr war auch der Beginn der bis 1995 ausgeführten Erweiterungs- und Verbesserungsmaßnahmen, die Manfred Meier kompetent und verantwortungsvoll betreut und den Verband in jeder Form unterstützt habe, hieß es in der Laudatio. So wurden zwei Brunnenbohrungen niedergebracht, drei neue Hochbehälter gebaut und etwa 34 Kilometer Rohrleitungen verlegt. "Die Maßnahme mit einem Kostenvolumen von damals 23 Millionen Mark war schon eine Aufgabe, die es galt, der Bevölkerung klärend nahe zu bringen", erinnerte der Vorsitzende.

Enorme Investition

"Auch wenn Zuschüsse von 16 Millionen Mark erwirkt werden konnten, war es trotzdem eine enorme Investition." Aber auch "moralisch" habe Meier den Verband begleitet, so König. Hier denke er beispielsweise an die Bohrung für den Tiefbrunnen III. "Nach 100 Metern sprudelte immer noch kein Wasser." König überreichte dem scheidenden Baurat einen Geschenkgutschein und einen gerahmten Zeitungsausschnitt vom damaligen Bericht über den Tiefbrunnen III, der nach 132 Metern endlich sprudelte. Manfred Meier zeigte sich überrascht von der hohen Wertschätzung und gab den Dank für beste Zusammenarbeit zurück an den Verband, an das technische Personal, stellvertretend an Wassermeister und an Wasserwerksnachbarschaftsleiter Gerhard Daubner sowie seinen Geschäftsleiter Helmut Graf.
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