Schäfchenwolken zum Schaffest

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Lokales
Brand
30.09.2014
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An eine Steigerung wollten die Organisatoren des zweiten Schaffestes in Brand gar nicht denken - und doch kamen am Sonntag nochmal mehr Besucher als vor einem Jahr. Neben dem besonderen Programm trug wohl auch das herrliche Herbstwetter zum Ansturm bei.

Als die Sonnenstrahlen in aller Frühe die Nebelschwaden durchdrangen, ahnten die Organisatoren vom Fichtelgebirgsverein bereits, dass sie mit dem Wetter Glück haben würden. Wie viele Gäste sich von diesem Wetter aber tatsächlich zum Schaffest locken lassen würden, konnten sie beim besten Willen nicht wissen: Selbst die optimistischen Schätzungen und der große Erfolg des Vorjahrs waren am Sonntagabend übertroffen. Brand war den ganzen Tag über von Menschen belagert, wegen der links und rechts parkenden Autos ging auf den Straßen des Ortes teilweise nichts mehr.

Nicht nur für die Kinder waren die Tiere der große Anziehungspunkt. Geduldig ließen sich drei Alpakas in die Augen schauen, die Hasen bekamen ständig Besuch. Schafe und Ziegen waren ebenso da. Was ein Hütehund leistet, zeigte der Border-Collie von Axel Götte bei mehreren Vorführungen. Ganz allein und ohne viele Befehle hielt der Hund eine Herde Schafe zusammen. Pferde und Ponys trugen den Nachmittag über Kinder auf der ehemaligen Wiese des Kindergartens im Kreis.

Kunsthandwerker und Hobbybastler boten ihnen ihre Ware an, über 60 Fieranten waren nach Brand gekommen. Obwohl der Fichtelgebirgsverein das Areal für die Anbieter um eine Wiese erweiterte, wurde es bald eng. Handgemachtes, Gebrauchsgegenstände, Dekorationsartikel, Blumen und vieles mehr fanden guten Absatz. Der FGV hatte darauf geachtet, dass Klasse vor Masse kommt. Natürliche Materialien wie Holz, Filz und Wachs beherrschten das Angebot. Heilkräuter, Öle und Düfte waren ebenso wie Dinkelmehl zu haben. Altes Handwerk wie Korbflechten fand ebenso Interesse.

Bei der Verpflegung ließ sich der FGV anders als im Vorjahr vom Ansturm nicht überraschen. Die Speisenauswahl war groß und reichte bis zum Schluss. Die Schlangen waren teilweise aber sehr lang. Noch zum offiziellen Ende um 18 Uhr arbeitete der Bratwurststand auf Hochtouren. Kein Wunder, dass bei Veranstaltern und Anbietern am Ende zufriedene Gesichter überwogen. So steht bereits fest, dass es eine Neuauflage geben wird, ob schon im nächsten Jahr wollte Mitorganisator Gerald Hoch am Abend noch nicht sagen. Darüber wollen sich die Macher demnächst Gedanken machen, zunächst wollen sie aber ihren großen Erfolg feiern und genießen.
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