So ein "G'waaf"

"Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett". Diese nervige Gepflogenheit besang schon vor Jahrzehnten Bill Ramsey. Das berühmte Lied inspirierte zu einer turbulenten Szene. Bilder: kkl (2)
Lokales
Brand
06.02.2015
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Der katholische Frauenbund Nagel und die Pfarreien Nagel und Brand lockten viele Narren ins "Wirtshaus zur Mauth". Das Team um Sieglinde Heinl, Gisela Schreyer, Christl Scharf und Verena Wolf hatte sich einiges einfallen lassen, um die Gäste gut zu unterhalten.

Zu Beginn des närrischen Nachmittags stieg Marlen Schnurbus in die Bütt. Sie griff mit spitzer Zunge auch so Mancherlei aus dem Gemeindeleben auf. "Wir ham so a schöina Kirchn, aber koina Leit", übte sie Kritik zu den Gottesdienstbesuchen. "Aber wer nicht feiern kann und lachen, mit dem is aa koi Staat zan machn", wünschte sie viel Spaß bei den Sketchen, die die Damen des Frauenbunds aufführten.

Im ersten Stück nervte das "Reserl" ihre "Mama" - alias Verena Wolf und Gisela Schreyer - mit vielen amüsanten Fragen rund um das "Traute hochheilige Paar". Über das Neueste aus dem Dorf unterhielten sich die beiden "Tratschweiber" auf dem Weg zum Beichten. Frau Hinterdobler und Fräulein Dorothe, gespielt von Anna Panzer und Christa König nahmen Pater Joy auf die Schippe: "Da neie Pfarrer riecht nach Knoblauch aasn Maal."

Pater Joy und Pastoralreferent Wolfgang Sausner überraschten die Faschingsgäste mit einem Sketch in der "Noogler Eisdiele". Die "vierjährige Sarah" hielt die beiden für die Eisheiligen. Auch die weiteren Sketche des Frauenbundtheaters, wie die witzige Darbietung von Christl Scharf und Grete Biegerl mit dem Thema Kindererziehung anlässlich des bösen Wortes mit "A" und auch die Aufführung der "Furz-Geschichte" brachten die Gäste zum Lachen.

Marlen Schnurbus und Sieglinde Heil amüsierten als Hausfrauen im Sketch "Noogler G'waaf" mit gegenseitigen Lästereien. Die beiden erkannten in ihren Überlegungen: "Für'n Gabriel, den Politiker, bräucht ma viele Engel, dass man in den Himmel bringa." Die närrischen Damen des Frauenbunds ernteten reichlichen Applaus für ihre bühnenreifen Auftritte als berühmte Oldies-Sängerinnen.

Hansi Reihtmeier moderierte und führte musikalisch durch das lustige Programm des närrischen Nachmittags. Zu ihm gesellte sich Werner Scharf mit seiner Gitarre bei den Tanzmusikrunden.
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