Voraussichtliche Kosten: zwischen 700 und 800 Euro - Ausleihgebühr für Geräte bleibt bei fünf ...
Jagdgenossen wollen neuen Kataster

Stolz auf ihre Arbeit sind (von links) Andreas Eberl, Josef Scherm, Bürgermeister Ludwig König, Max Frank, Bernhard Schindler, Hans-Jürgen Schmidt, Alexander Moller und Florian Söllner. Bild: rbg
Lokales
Brand
04.04.2015
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Der Vorstand ist wieder komplett. Der vakant gewordene Posten des stellvertretenden Jagdvorstehers musste neu vergeben werden. Alexander Moller, bisher einer der Beisitzer, erhielt das Vertrauen. Auf seinen Posten rückt Florian Söllner nach. Bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft stellte Pächter Josef Scherm Andreas Eberl vor, der neben dem Jungjäger Markus Busch als weiterer Helfer hinzu gekommen ist.

Erlegt wurden acht Rehe, ein Rotwildkalb, vier Wildschweinüberläufer, zwei Dachse, wovon einer dem Straßenverkehr zum Opfer fiel, sowie zwei Krähen. Absoluter Spitzenreiter bei den Abschüssen sind die Füchse, 34 an der Zahl. Ein neuer Jagdkataster soll erstellt werden. Das Projekt wird mit 700 bis 800 Euro zu Buche schlagen. Zum Thema Wildschaden-Haftpflichtversicherung war man der Meinung, dass eine solche nicht erforderlich sei, zumal die Kosten dafür mit etwa 600 Euro pro Jahr relativ hoch seien. Bisher bestehe keine Veranlassung eine Versicherung dieser Art abzuschließen, die Wildschäden halten sich in Grenzen.

Der Jagdpachtschilling wird wieder als Rücklage für den Wegebau verwendet. 500 Euro werden veranschlagt. Zudem werden für die zu erwartenden Kosten für die Katastererstellung 800 Euro angespart. Eine längere Diskussion entspann sich zum Thema Verleihgebühr von genossenschaftseigenen Geräten. Derzeit stehen zur Verfügung ein großer und ein kleiner Holzspalter, Seilwinde, Mulchgerät, Wiesenschleppe und Feinsägerät. Die bisherige Gebühr betrug fünf Euro pro Tag. Das erschien, besonders für die größeren Geräte, nicht allen Anwesenden ausreichend. Die Mehrheit sah es anders. Jagdvorsteher Bernhard Schindler bedankte beim ausgeschiedenen Stellvertreter Bernhard Söllner sowie beim Jagdpächter für die gute Zusammenarbeit. Das gespendete Wildgericht ließen sich die Mitglieder schmecken. Bürgermeister Ludwig König bedankte sich für das an die Gemeinde kostenlos verliehene Mulchgerät und für den zur Ausbesserung des Mittelweges von Bernlohe nach Fuhrmannsreuth erhaltenen Zuschuss von 500 Euro. Die für 2015 in Aussicht gestellte Summe von ebenfalls 500 Euro soll Verwendung finden für den Ausbau des Weges von der Nageler Straße bis zum Anwesen von Alois Praller.
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