Zahlenwerk nachjustiert

Lokales
Brand
21.11.2014
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Etliche Zahlen sehen heute anders aus als noch vor einem Jahr. Deshalb passte der Gemeinderat den Brander Haushalt an.

Einen ersten Nachtragshaushalt für 2014 erstellten die Brander Gemeinderäte. Dies war nötig, weil verschiedene Haushaltsansätze gegenüber dem Etat 2014 verändert, beziehungsweise neu veranschlagt werden mussten. In der jüngsten Sitzung beriet das Gremium darüber.

Unter anderem ist im Zuge der Renaturierung des Mordbachs die Errichtung eines Rechenbauwerks im Wert von rund 42 000 Euro vorgesehen. Zuzüglich einer zu erwartenden Kostensteigerung von 9000 Euro werden im ersten Nachtragshaushalt für diese Maßnahme zusätzliche Ausgabemittel von 51 000 Euro bereitgestellt. Gleichzeitig erhöhen sich die Zuweisungen um voraussichtlich rund 32 900 Euro. Neue Spielgeräte sind im Bruckweg vorgesehen, vorsorglich um 2000 Euro wurde der Ansatz für das Nebengebäude am Mehrzwecksaal erhöht.

Positiv wirken sich dagegen die Ansatzänderungen für den Breitbandausbau aus. Hier wird aufgrund der Angebotsabgabe eine Wirtschaftlichkeitslücke von 312 000 Euro erwartet. Gleichzeitig erhöht sich die Förderung von bisher 80 auf 90 Prozent. Insgesamt vermindert sich der für den Breitbandausbau vorgesehene Gemeindeanteil um rund 59 000 auf 32 000 Euro. In Zusammenhang mit den Änderungen im Vermögenshaushalt wurden die zum Teil geschätzten Ansätze im Verwaltungshaushalt überprüft und entsprechend den neuesten Erkenntnissen angepasst. Unter anderem erhöht sich der Posten für das Brandschutzkonzept im Mehrzwecksaal um 12 000 Euro. Auf der Einnahmenseite konnte der Ansatz für die Gewerbesteuer aufgrund der aktuellen Sollstellung um 100 000 auf 600 000 Euro angehoben werden. Die Auswirkungen hierdurch auf die Steuer- und Umlagekraft in den Jahren 2016 und 2017 wurden im Finanzplan berücksichtigt.

Bei der Kreisumlage ist eine Einsparung von etwa 12 000 Euro zu verzeichnen. Im Ergebnis vermindert sich die Zuführung vom Vermögenshaushalt um 65 650 Euro auf 52 995 Euro. Zum Ende des Jahres wird ein neuer Rücklagenstand von rund 575 000 Euro erwartet. Neue Kreditaufnahmen sind weder im Haushalt 2014 noch im ersten Nachtragshaushalt 2014 vorgesehen. Zum Ende des Haushaltsjahres wird ein Schuldenstand von voraussichtlich 993 445 Euro erwartet. Dadurch erhöht sich die Summe der Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt von bisher 1 936 537 auf 1 972 647 Euro.

Die Summe der Einnahmen und Ausgaben im Vermögenshaushalt wird von bisher 722 846 Euro auf 606 971 Euro vermindert. Weitere Änderungen gegenüber der Haushaltssatzung 2014 sind nicht vorgesehen.

Nach dem Sachvortrag von Bürgermeister Ludwig König wurde über einzelne Zahlen diskutiert. Christian Doleschal wies auf die gute Haushaltslage hin und sprach von einer guten Zukunft, wenn der eingeschlagene Weg konsequent verfolgt werde. Die Räte nahmen der Nachtragshaushalt einstimmig an.
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