Arbeit wird nicht weniger
Brander Gemeinderat blickt zurück

Vermischtes
Brand
22.12.2015
13
0

Zur letzten Sitzung des Gemeinderats im Jahr 2015 stand der Jahresrückblick an. Bürgermeister Ludwig König wiederholte die wichtigsten statistischen Zahlen aus der Bürgerversammlung im November und ging dann auf die neu gegründete Nachbarschaftshilfe ein. Neben dem Organisationsteam aus Regina Bauer, Roswitha Scacciaferro, Waltraud Sticht und Markus Philipp haben sich weitere elf Personen bereit erklärt, die Organisation in Brand mit aufzubauen.

Internet im Kommen


Die Renaturierung des Grund- und Mordbaches ist im Herbst erfolgt. Die Kosten hat vollständig das Amt für ländliche Entwicklung übernommen. Das Rechenbauwerk wird im Frühjahr 2016 eingebaut. Davon trägt die Gemeinde 43 Prozent der Kosten. Als weitere Projekte nannte König den Austausch der Fenster im Mietshaus in der Bergstraße und die Umstellung auf schnelles Internet. Seit August können die 500 Haushalte von Brand die schnellen Internetanschlüsse buchen.

Neue Spielgeräte gibt es auf dem Spielplatz im Bruckweg. Das gemeindefreie Gebiet Lenauer Forst ist aufgeteilt worden. Die Gemeinde Brand hat 80 Hektar, rund um den Zinnerbrunnen, erhalten. Die Gemeindeflur ist somit auf 1027,63 Hektar angewachsen. Brand gehört mit 15 weiteren Gemeinden zur Steinwald-Allianz. Ein Konzept für ein ländliches Kernwegenetz wird erstellt, darin enthalten sind der Gregnitzweg bis nach Grünlas, der Hainberg, der Flurbereinigungsweg Sportplatz bis zur Staatsstraße Selingau.

Der Ausschuss Jugend, Familie, Senioren hat zweimal getagt. Dabei waren Themen die Erweiterung des Kindergartens, der Bolzplatz in Neubrand Hanerwiesen, für den die Siedler dankenswerterweise Tornetze beschafft haben. Den Vorschulkindern wurde der beste Weg zur Bushaltestelle gezeigt, darum war Carsten Landgraf von der Polizeiinspektion Kemnath gebeten worden. Der Ausschuss Energie, Freibad und Umwelt tagte siebenmal. Er wird betreut von Lucie Mantel. Es ging um die Umgestaltung des Freibadgeländes. Als Ergebnis des Workshops mit Studentinnen aus Brünn und Bayreuth wird im Januar ein Konzept über eine mögliche Wiederbelebung erwartet.

Was steht an?


Bürgermeister König nannte den Ausbau der Sonnenstraße vom Kreuzweg bis Anwesen Schebitz/Kutsch mit einem Kostenrahmen von 320 000 Euro. Im Oktober könnte das Projekt abgeschlossen sein. Ferner steht der Anbau einer weiteren Kindergartengruppe mit Baukosten von 375 000 Euro an.

Abwassergebühr bleibt gleichBrand. (ld) Die Gebühr für die Abwasserentsorgung bleibt unverändert bei 2,84 Euro. Damit wirkt sich die im September beschlossene Anpassung des kalkulatorischen Zinssatzes von 3,8 Prozent auf 5,6 Prozent positiv aus. Es ergibt sich eine Reduzierung der kalkulatorischen Zinsen von 6985,99 Euro. In dieser Berechnung wurden die Kosten der Baumaßnahme der Kanalerneuerung Pfarrweg-Kirchsteig-Kösseineweg in Höhe von rund 257 000 Euro bei den kalkulatorischen Kosten berücksichtigt. Außerdem wurden die geplante Maßnahme der Kanalsanierung in der Sonnenstraße und die Kosten für eine Kamerabefahrung mit in die Gebührenbedarfsberechnung aufgenommen. Der Kalkulationszeitraum wird nicht abgekürzt. Die Abwassergebühr wird erst zum 1. Januar 2017 neu kalkuliert. Die Gebühr bleibt also bis dahin unverändert. Der Beschluss dazu fiel einstimmig.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.