Auf vielen Ebenen aktiv
Fichtelgebirgsverein Brand voll im Saft

Ehrungen standen beim Brander Fichtelgebirgsverein im Mittelpunkt. Im Bild: (erste Reihe, von links) Maria Schultes, Ruth Scherm, Evi Reiß, Rosmarie Praller, (zweite Reihe, von links) Hans-Jürgen Schmidt, Ludwig König, die zweiten Vorsitzenden Günther Kuhbandner und Gerald Hoch, Obmann Stefan Jungnickl und Paul Sischka. Bild: rgb
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Brand
03.03.2016
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Zwei größere Veranstaltungen stehen heuer noch ins Haus. Der Brander Fichtelgebirgsverein ist darauf gut vorbereitet. Die Mitglieder sind motiviert.

Im Kalender stehen die Ausrichtung des Fichtelgebirgstags - zum zweiten Mal nach 2008 - und die Beteiligung am Bürgerfest. Das Schaffest, das im 2016 so erfolgreich verlaufen ist, steht erst für 2017 wieder an. Auf diese Veranstaltung ging Obmann Stefan Jungnickl bei der Jahreshauptversammlung näher ein.

Man war seinerzeit gut beraten, neben dem allgemeinen Angebot auch Kunsthandwerkliches anzubieten, der Erfolg des Festes ist auch darauf zurückzuführen. Im vergangenen Jahr beteiligten sich insgesamt 70 Aussteller und Gruppen. Die Stände waren am Baßhaus, im Bruckweg, auf der Wiese beim Rathaus und im Mehrzwecksaal. Allerdings sei die Vor- und Nachbereitung sehr aufwendig, man benötige viele Helfer.

Kerniger Kinderfasching


Im Aufwärtstrend befindet sich auch der Kinderfasching, er war in diesem Jahr sehr gut besucht, 125 Gäste wurden verzeichnet. Weitere Veranstaltungen waren die Teilnahme an der Dorfmeisterschaft, ein Survival-Camp, Halloween-Feier und die Beteiligung an der Dorfweihnacht. Gut angenommen wurde das Preiswatten, das zusammen mit der Feuerwehr organisiert wurde. Jungnickl informierte, dass sich mit Erik Heise und Gina Hoch zwei junge Leute gefunden haben, die sich künftig besonders der Jugendarbeit widmen wollen. Er bedankte sich bei Jasmin Herrmann und Melanie Schulze, die sich um die Familien kümmern.

Zur Statistik: Bei sieben Austritten, zwei Neumitgliedern und vier Sterbefällen beträgt die Mitgliederzahl 394, das Durchschnittsalter liegt bei 48 Jahren. Damit ist der hiesige Fichtelgebirgsverein die mitgliederstärkste Gruppierung in der Gemeinde Brand. Ziel ist es, die magische Zahl von 400 zu erreichen, was zum Teil in den Vorjahren auch schon gelungen war. Die respektablen Einnahmen aus Schaffest und Kinderfasching werden gut gebraucht. Das zeigte der Bericht von Markus Sticht, der für das Vereinsheim "Baßhaus" verantwortlich zeichnet. Finanzielle Mittel sind nach wie vor zur Sanierung erforderlich. Noch immer sind Instandsetzungsarbeiten im Gange, entsprechend hoch die Ausgaben. So wurde die Wetterseite an der Scheune mit Brettern versehen und die Außenfassade neu verputzt.

Siebenmal konnte das Haus vermietet werden, eine häufigere Belegung wäre wünschenswert, zumal die Vermietung für Mitglieder kostengünstiger ist. Sticht appellierte an die Mitglieder mitzuhelfen, wenn am Vereinsheim wieder Arbeiten anstehen, nur so seien diese zu bewältigen. Besonderer Dank ging an Wolfgang Liedl, Oliver Ulbrich und Michael Müller, die sich besonders tatkräftig eingesetzt haben. Für den Naturschutz innerhalb des Vereins ist Gerald Hoch verantwortlich.

An erfolgreichen Aktionen nannte Sticht den Pflanzentauschtag im April, die Beweidung des vereinseigenen Biotops und die Betreuung der Geburtstagswiese, auf der heuer ein Insektenhotel entstehen soll. Man würde sich bei Bedarf auch beim Freibadgelände einbringen. Wanderwart Klaus Brunner ließ noch einmal die Touren des vergangenen Jahres Revue passieren. Angeboten wurden Strecken jeglicher Art von Schwierigkeit und Dauer, so dass sie von allen Mitgliedern, ob jung oder alt, bewältigt werden konnten.

Für die Wanderwege sind Andreas Brunner und Markus Newald zuständig. Ihrer Aufgabe, die bestehenden Strecken zu pflegen und bei Bedarf wieder instand zu setzen, kamen sie vorbildlich nach. Geplant ist eine Sanierung des Zinnen- und des Michael-Geier-Brunnens.

Hohe Ausgaben


Für den verhinderten Kassier Peter Philipp trug Ludwig König den Kassenbericht vor. Nachdem die Kosten für das Baßhaus an Reparaturen und Unterhalt entsprechend hoch waren, blieben die Einnahmen geringfügig unter den Ausgaben. Da kam die Spende des Kaffee-Treffs in Höhe von 350 Euro, die Rosmarie Praller überreichte, gelegen.

Ehrung, wem Ehre gebührtFür 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde Evi Reiß, 40 Jahre gehören dem Verein Ruth Scherm, Hans-Jürgen Schmidt, Maria Schultes, Paul Sischka sowie Heinz und Ursula Ulbrich an. 25 Jahre sind Christa Grüner, Andreas, Roland und Sabine Kleier sowie Manfred Melzner dabei. Für besondere Verdienste wurden mit dem silbernen Ehrenzeichen Rosmarie Praller, Holger Praller und Ludwig König bedacht. Das bronzene Ehrenzeichen bekam Jasmin Herrmann. Rosmarie Praller ist zum einen seit vielen Jahren Beisitzerin, zum anderen wird ihr besonderes Talent beim Verschönern und Dekorieren des Baßhauses geschätzt. Holger Praller kümmert sich seit 2004 um die schriftlichen Belange des Vereins. Ludwig König , seit 1961 aktives Mitglied, war als Schriftführer tätig und prüft seit 1992 die Kasse. In seiner Funktion als Bürgermeister hat er immer ein offenes Ohr. Das Engagement in der Familienarbeit war Anlass, Jasmin Herrmann auszuzeichnen. (rgb)
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