Außergewöhnliche Einblicke in die Geheimnisse der Pfarrkirche in Brand
Farbenfrohe Gewänder, besondere Töne

Wie sieht eigentlich eine Orgel von innen aus? Die Frage kann jetzt beantwortet werden.
Vermischtes
Brand
10.09.2016
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"Das Ewige Licht - was ist das?" und "Warum trägt der Priester Gewänder in verschiedenen Farben?". Diese und noch viele weitere Fragen beantwortete Pater Joy den Kindern, die der Pfarrgemeinderat zur Besichtigung der Pfarrkirche eingeladen hatte. Auch viele Erwachsene waren gekommen. Auf wichtige Gegenstände und Einrichtungen in einem geweihten Gotteshaus ging der Geistliche näher ein. Taufbrunnen, Weihwasserbecken und Beichtstuhl waren wichtige Stationen. Der Ambo fungiere als Kommunikationsmittel von Mensch zu Gott. Der Altar selbst, der Tabernakel und das Ewige Licht seien das Herzstück einer jeden Kirche. In der Sakristei bestaunte man die liturgischen Gewänder. Weitere Attraktion war der Glockenturm. Vier Glocken sind dort untergebracht. Sie sind geweiht dem heiligen Herzen Jesu, der Jungfrau Maria, der heiligen Theresia und dem heiligen Josef. Angeschafft wurden sie vor 65 Jahren, zu Anfang waren sie mit Hilfe eines Seils zu läuten, doch schon ab 1955 wurde auf Strom umgestellt. Die Kinder konnten den Klöppel der Glocken von Hand bewegen und damit einen Ton erzeugen. Im Sommer 1966 erhielt der Turm eine Uhr. Aus nächster Nähe war die Lautstärke der Uhr zu erleben, denn diese tat auch zur Besichtigungszeit ihre Arbeit. Etwas ganz Besonderes ist die neue Orgel, die im Herbst vergangenen Jahres ihrer Bestimmung übergeben wurde. Durch Zusatzausrüstung ist auf ihr auch Max Reger spielbar. Organist Bertram Nold erklärte anschaulich, wie Töne entstehen. Die Kinder durften auch das Innere der Orgel mit ihren immerhin 1150 Pfeifen betreten und selbst einmal auf dem Instrument spielen. In der Bäckerei Pürner gab's noch ein Eis.

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