Christian Doleschal
Ein Hit in den Top 40

Top 40 unter 40: Der Brander Christian Doleschal hat es auf diese Liste geschafft. Bild: hfz
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Brand
26.11.2016
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"Total unerwartete" Überraschungen sind umso schöner. Das weiß nun auch Christian Doleschal. Der Brander Lokalpolitiker schaffte es in diesem Jahr auf eine besonders exklusive Liste.

Der Gemeinderat und Oberpfälzer JU-Bezirksvorsitzende Christian Doleschal steht auf der Liste der "Top 40 unter 40". Seit 2007 veröffentlicht die "Capital"-Redaktion die "Top 40 unter 40" in vier Kategorien: Politik, Unternehmen, Manager, Staat und Gesellschaft. Eine Jury aus Experten - Politiker, Professoren, Manager - wählt pro Kategorie 40 Talente aus.

Einen Hinweis auf die überraschende Auszeichnung gab ein Freund. Der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch steht ebenfalls auf der Liste. Er habe Anfang November bei Doleschal angerufen und gefragt, "ob wir uns nächstes Jahr in Berlin sehen?" Unwissend fragte sich der 28-Jährige, "was denn nächstes Jahr in Berlin los sei?" So ganz kann sich der Rechtsreferendar die Ehre selbst nicht erklären: "Ich habe es erst am Tag der Veröffentlichung per Mail erfahren". Im Anschluss telefonierte er noch mit den Redakteuren. "Das war recht emotionslos, die Freude war bei mir sehr viel größer."

Doleschal taucht in der Sparte "Politiker" auf. Die Jury sieht in dem Rechtsreferendar einen aufstrebenden, politischen "Nachwuchsstar". Die Liste wird jedes Jahr "aktualisiert", einige Talente bleiben, andere wechseln. Im November des Folgejahres treffen sich alle "Nachwuchsstars" aus den vier Kategorien zu einem Netzwerktreffen in Berlin. Wie die Jury auf ihn aufmerksam wurde, kann Doleschal nur vermuten: In vielen Gremien war er oft das jüngste Mitglied. "Vielleicht war es ausschlaggebend, dass ich in jungen Jahren Verantwortung übernommen habe." Mit 18 Jahren war er das jüngste Mitglied im Parteivorstand der CSU Bayern. Mit 19 Jahren zog er in den Gemeinderat ein. Seit vier Jahren steht er als Bezirksvorsitzender an der Spitze der Jungen Union in der Oberpfalz. Damit ist er "Chef" des zweitgrößten Bezirksverbands Bayerns mit rund 5000 Mitgliedern. "Man muss vernetzt sein und bei den Leuten ankommen", kommentiert er sein Engagement.

Auf seinen Lorbeeren will sich der 28-Jährige nicht ausruhen. "Die Region nach vorne bringen und sich für junge Menschen einsetzten", nennt er als Ziele. "Diese Auszeichnung war nicht mein Lebensziel. Ich hab nicht damit gerechnet, was die Überraschung und Freude darüber größer macht", erklärt der angehende Jurist.
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