Der richtige Weg

Kinder meistern schwierige Situationen oft erstaunlich gut. In Brand können sie sich unbeschwert mit ihren Altersgenossen tummeln (links). Rechtes Bild: "Mit'm Red'n kumma d'Leit z'samm." Bürgermeister Ludwig König (Zweiter von rechts) im Kreise der Einheimischen und der Gäste. Bilder: rgb (3)
Vermischtes
Brand
06.08.2016
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Vor zwei Monaten hat der "Helferkreis Flüchtlinge" in Brand seine vielfältige Arbeit aufgenommen. Hier geht es nicht nur um Hilfestellung bei den Problemen des Alltags. Auch bei einem schönen Fest kann der Integrationsgedanke intensiv gepflegt werden.

Beide Seiten, sowohl Einheimische wie auch Flüchtlinge, versuchen, sich durch Gespräche und gegenseitigen Gedankenaustausch anzunähern. Angeboten werden vom Arbeitskreis, um nur einige Beispiele zu nennen, Hilfe beim Ausfüllen von Formularen und Unterstützung bei Behördengängen. Als besonders positiv empfunden und auch gut angenommen wird der derzeit laufende Deutschkurs.

Um allen Beteiligten, auch jenen, die Fahrdienste und dergleichen übernehmen, zu danken, wurde ein Grillabend organisiert. Der Einladung folgten alle beteiligten gerne. Die Gäste ließen sich die Speisen schmecken und pflegten dabei das Gespräch mit den Tischnachbarn. Dass die Verständigung offensichtlich recht gut klappte, ist ein Beweis dafür, "dass der richtige Weg beschritten wird", was auch Bürgermeister Ludwig König anklingen ließ.

Eingefunden hatte sich auch Anita Heindl, die für die Verwaltung der Unterkünfte der Flüchtlinge in Immenreuth und Brand zuständig ist. Bei ihrem Besuch stand allerdings ihr ehrenamtliches Engagement im Vordergrund. Der Helferkreis trifft sich übrigens jeden Montag um 18 Uhr im Rathaus. Weitere Mitarbeiter und Helfer werden gerne aufgenommen.
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