Doppelte Arbeit

Vermischtes
Brand
04.02.2016
58
0

Die Brander Feuerwehr blickt auf eine arbeitsreiche Zeit zurück. Vor der Jahreshauptversammlung gedachten die Kameraden der verstorbenen Mitglieder beim gutbesuchten Gottesdienst. Zufrieden war Vorsitzender Hans Schindler mit dem Besuch, "auch wenn's a paar mehr schon hätten sein können."

Mit zwei neuen Veranstaltungen sorgte die Feuerwehr für Abwechslung im Veranstaltungskalender. Und die neuen Termine kamen gut an: Der Preis-Watter zusammen mit dem Fichtelgebirgsverein im Basshaus war gut besucht und soll heuer wiederholt werden. Äußerst zufrieden zeigte sich der Vorsitzende mit der Neuauflage des Johannisfeuers, das trotz schlechten Wetters sehr gut frequentiert war.

Weniger erfolgreich war der Faschingstanz. Dessen Minus konnte durch das Maibaumaufstellen wettgemacht werden. Vereinsintern standen wieder der Florianstag und der Kameradschaftsabend im Kalender. Außerdem wurden sechs Ausschusssitzungen gehalten und Feste in Brand und von den benachbarten Wehren besucht. Der Vorsitzende dankte insbesondere seinen Stellvertreter Benedikt Drehobel für die Unterstützung.

Die Feuerwehr hat 101 Mitglieder, davon 42 Aktive. Stefanie Schindler, Gina Hoch und Hannes Scherm wurden zu Feuerwehrfrauen und -männern ernannt. Christian Brunner ist Oberfeuerwehrmann und Christof Schindler Löschmeister. Kommandant Christian Besold berichtete von einem ereignisreichen Jahr. Mit 28 Einsätzen mussten fast doppelt so viele Einsätze wie im vergangen Jahr (15) absolviert werden. Die 28 Einsätze teilen sich in sechs Brandeinsätze, 21 Technische Hilfeleistungen und eine Sicherheitswacht. Diese Bilanz macht sich auch in 360 Einsatzstunden bemerkbar. Gesamt wurden 770 Stunden und damit über 200 Stunden mehr als im vergangen Jahr geleistet.

Besold berichtete, dass in den Fahrzeugen der Digitalfunk bereits verbaut sei. Einige Kameraden haben den Kofferraum des Mehrzweckfahrzeugs umgestaltet. Außerdem habe die Wehr im Herbst das Feuerwehrhaus durch eine Entrümpelungsaktion auf Vordermann gebracht. Ganz besonders dankte der Kommandant seinem Stellvertreter Christof Schindler, der auch deshalb vieles übernommen hatte, weil er selbst beruflich stark eingespannt war. Besold kündigte an, dass er nun beruflich verstärkt im Innendienst tätig sei und daher wieder mit voller Kraft für die Feuerwehr da sein werde.

Außerdem kündigte der Kommandant an, dass heuer noch stärker mit Fuhrmannsreuth zusammengearbeitet werde, damit die gemeinsamen Einsätze noch reibungsloser über die Bühne gehen. Jugendwart Tobias König berichtete von der erfolgreichen Jugendleistungspange und dem Wissenstest in Trevesen. Durch das Aufrücken einiger Junger in die "normale" Wehr müsse wieder einer Werbeaktion angepackt werden.

Kassier Klaus Brunner freute sich, dass die gut gefüllte Kasse eine Digitalkamera und eine neue Sitzgarnitur für den Außenbereich hergab. Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther kündigte an, dass nach Verzögerungen aufgrund der Insolvenz einer Hardware-Firma bis Ende März, Anfang April der Digitalfunk voll einsatzfähig sei. Bürgermeister Ludwig König warb um Unterstützung für das Bürgerfest am 6. und 7. August. Der Vorsitzende der Fuhrmannsreuther Wehr, Raimund Hoffmann, lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit und regte an, den Faschingstanz künftig gemeinsam zu organisieren.
Weitere Beiträge zu den Themen: Feuerwehr Brand (3)Brander Feuerwehr (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.