Dreiländerübung in der Brandschutzwoche mit über 100 Einsatzkräfte
Brandschützer ohne Grenzen

Vermischtes
Brand
22.09.2016
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Feuerwehren überwinden Grenzen. Im Fall der jährlichen "Dreiländerübung" Landkreisgrenzen. Sechs Wehren rückten an, um bei einer Großübung einen Scheunenbrand in Fuhrmannsreuth zu löschen.

(jma) Um 19 Uhr wurde Alarm ausgelöst und die Feuerwehr Fuhrmannsreuth rückte aus. Ganz Fuhrmannsreuth war auf den Beinen, als die Löschzüge aus drei Landkreisen anrückten. An der Übung beteiligten sich aus dem Kreis Tirschenreuth die Wehren aus Ebnath, Brand und Fuhrmannsreuth. Aus dem Kreis Bayreuth kamen die Löschkräfte Mehlmeisel und Unterlind und aus dem Kreis Wunsiedel die Wehr Nagel.

Vermisste Person gerettet


Unter der Einsatzleitung des Fuhrmannsreuther Kommandanten Carsten Bauer war das Ziel der Großübung, eine verletzte Person im Objekt zu finden und diese zu bergen. Außerdem musste die Wasserversorgung sichergestellt werden. Das war seit den Bauarbeiten an der Straße in Fuhrmannsreuth nicht mehr so einfach. Durch eine Schlauchleitung musste ein entfernter Teich "angezapft" werden. Alles klappte sehr gut, und so waren alle hoch zufrieden.

Gute Zusammenarbeit


In der Nachbesprechung im Feuerwehrgerätehaus dankte Bauer allen Einsatzkräften und betonte die Wichtigkeit der Großübung. Auch dankte er der Familie Moller für die Bereitstellung der Scheune. Auch der Brander Bürgermeister Ludwig König dankte im Namen seiner Kollegen aus Oberfranken den über 100 Einsatzkräften und hob die gute Zusammenarbeit hervor.

Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther betonte ebenfalls die gute Zusammenarbeit und lobte den guten Ausbildungsstand der Wehren. Am Ende lud die Feuerwehr Fuhrmannsreuth zu einer gemeinsamen Brotzeit ein und der Abend ging entspannt zu Ende.
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