Israel im Herzen
Aus Brand und Nagel ins Heilige Land

Vermischtes
Brand
03.05.2016
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Informativ, eindrucksvoll und einfach unvergesslich. Katholiken aus Brand und Nagel hat sich die Pilgerreise nach Israel unauslöschlich ins Gedächtnis eingebrannt. Das Heilige Land ist eben ein einmaliger Ort.

Vier Nächte verbrachte die Gruppe zunächst an der Westküste im Kibbuz Nachsholim. Es standen die Stadt Cäserea Maritima, das Kamelgebirge mit seinen schönen Drusendörfern, die Hafenstadt Haifa mit den Persischen Gärten, Nazareth mit der Verkündigungs-Basilika. Kana mit der Weinwunder-Kirche sowie der Berg Tabor mit seiner Verklärungs-Basilika auf dem Programm. Weiter ging es zu den heiligen Stätten rund um den See Genezareth. Schließlich hieß es Abschied nehmen vom Kibbuz. Das tägliche Morgen- und Abend-Büfett mit ungezählten Sorten an Salat, Käse, Fleisch und Fisch sowie die geselligen und lustigen Abende waren ein Highlight.

Wasser aus dem Jordan


Weiter ging es ins Jordantal nach Jericho zum Berg der Versuchung. Die Taufstelle von Johannes dem Täufer war nächster Anlaufpunkt. Viele Pilger nahmen Jordanwasser mit. Nach dem Besuch der Essener-Siedlung in Qumran, dem Fundort der berühmten alttestamentlichen Schriftenrolle, folgte ein "Bad" im Toten Meer.

Der tiefstgelegene See der Erde liegt etwa 420 Meter unter dem Meeresspiegel und hat einen Salzgehalt von bis zu 32 Prozent. Viele der Mitreisenden nutzen die Möglichkeit, sich im Wasser treiben zu lassen - auch Nichtschwimmer. Nach einer gründlichen Dusche bezog die Gruppe in Bethlehem Quartier. Während des Aufenthalts in Israel und Palästina mussten die Reisenden keine Kämpfe miterleben.

Tag sechs führte zum Ölberg, wo man ein wunderbares Panorama der Stadt Jerusalem erleben konnte. Vom Garten Gethsemane und vom Marien-Grab führte der Weg in die Altstadt entlang der Via Dolarosa mit ihren 14 Leidensstationen. Nach Besichtigung der Geißelungs-Kapelle und der Grabeskirche waren alle sehr beeindruckt. In der Wüste zelebrierte Pater Joy einen Wortgottesdienst. Das Kloster St. Georg war das nächste Ziel. Die berühmte Felsenfestung Massada wurde per Seilbahn erreicht. Vom Plateau aus hatte man einen grandiosen Blick. Das Israel-Museum und die Gedenkstätte Yad Vashem durften nicht fehlen.

Am neunten Tag ging es zum Berg Zion zur Besichtigung der Kirche St. Peter in Gallicantu mit dem Gefängnis Jesu, wo Petrus den Herrn verleugnet hat. In Jerusalem gehörten auch Klagemauer, Felsendom und El-Aksa-Moschee zur Pflicht.

Messe in Jaffa


Der zehnte und letzte Tag begann mit einer Busfahrt nach Tel Aviv zur "Weißen Stadt". Vor dem Abflug feierten die Reisenden in der Petruskirche in Jaffa einen Abschlussgottesdienst. Wer bei dieser Pilgerreise dabei war, wird die Erlebnisse bestimmt immer in seinem Herzen tragen.
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