Mahnung zur Mitverantwortung
Gedenkfeiern in Brand und Fuhrmannsreuth

Irmbert Schmidt (rechts) blickte in seiner Rede auch auf die friedliche Revolution, den Zusammenbruch der DDR, zurück. Bild: ld
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Brand
23.11.2016
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(ld) Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche und Gedenkfeiern in Brand und Fuhrmannsreuth beging die Gemeinde Brand den Volkstrauertag. Die Blaskapelle Ebnath geleitete den Zug zum Friedhof und umrahmte mit dem MGV Max Reger die Feiern.

Gemeindereferentin Gabi Sieder sprach zu Beginn ein Gebet für unter Terror leidende Menschen. Bürgermeister Ludwig König nahm Bezug zum chaotischen Zustand der Welt. Die internationalen Krisen seien unterschiedlich und komplex. Es zeige, wie weit die Welt - global betrachtet - von Frieden und Verständigung entfernt ist. Es sei menschliche und christliche Pflicht, einen Beitrag zu leisten, um Menschen in Not zu helfen. Vor allem die Toten der Weltkriege würden den Menschen der Gegenwart lehren, dass jeder Verantwortung für die Gesellschaft trägt. Friedliches Miteinander in Europa sei für junge Menschen selbstverständlich. Der Volkstrauertag biete die Chance, sich zu fragen, wie groß die eigenen Sorgen im Vergleich zu dem Leid der Vorfahren sind. König dankte den Sammlern für die Kriegsgräberfürsorge und den Pflegern der beiden Anlagen.

Für die SRK Brand erinnerte Irmbert Schmidt an die friedliche Auflösung der DDR. "Aus der Vergangenheit lernen", mahnte Reinhard Bauer für die KSK Fuhrmannsreuth. Nur so würde man den gleichen Fehler nicht noch einmal machen. Bauer einnerte an die heutigen Opfer von Krieg und Gewalt. "Wir können die Toten nicht zurück ins Leben holen, wir können ihnen aber versprechen, mit aller Kraft zu versuchen, das Leben in Frieden und Freiheit zu schützen."
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