Ägidiuskirwa in Mappach
Fisch lockt ins Bauernmuseum

Die Vereinsmitglieder hatten alle Hände voll zu tun, um die hungrigen Gäste zu versorgen. Bild: mos

Der Ablauf ist jedes Jahr der gleiche. Im Vorfeld der Ägidiuskirwa - auch Fischkirchweih genannt - werden Karpfen aus dem Museumsweiher gefischt und später aufgetischt. Das lockt immer wieder viele Gäste.

-Mappach. Weil der Heilige Ägidius Namenstag hatte, feierten die Brucker Kirchenpatrozinium im Heimat- und Bauernmuseum Mappach. Die Vorsitzende Inge Gleixner begrüßte mehr als 70 Gäste. Der Aufenthaltsraum platze deshalb aus allen Nähten. Bereits einige Tage zuvor sind aus dem Museumsweiher die Karpfen gefischt worden, die Vereinsmitglieder schließlich zubereiteten. Mit Kartoffelsalat kamen die Oberpfälzer Schmankerln dann auf den Tisch. Auch am Fensterverkauf ging es rege zu für alle, die ihren Karpfen lieber zu Hause essen. Zur Unterhaltung spielten Andy Palmer auf der Steirischen und sein Schwiegervater Hubert (Klarinette). Auch Werner Seidl, Musikant aus dem Nachbardorf Sollbach, gesellte sich nach dem Essen mit seiner Steirischen zum Duo.

In seinem 22. Vortrag referierte der Museumsleiter Dr. Alois Wittmann über den ersten Teil des 20. Jahrhunderts unter dem Titel "Die Geschichte des Marktes Bruck zwischen 1920 und 1960". Im Gästebuch des Museums wurde die Ägidikirchweih auch festgehalten. Die nächste Veranstaltung im Museum ist das Erntedank-fest am ersten Sonntag im Oktober.
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