Mehrere Tausend Euro Eigenanteil für Sportgerät
Markt zahlt mit

Marktrat Anton Hartl verließ bei der jüngsten Sitzung den Raum. Er war bei einem Tagesordnungspunkt ein persönlich Betroffener. Dabei ging es um Beratungen über seinen Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplans für eine Teilfläche des Grundstücks südlich der Schumannstraße und des Graswieswegs. In der Sitzung hieß es: Die Geländemulde sei wichtig für den schadlosen Wasserabfluss, soll als Grünlandmulde erhalten und gestaltet oder zur Wiederherstellung eines Wasserlaufs verwendet werden.

Eine Reduzierung oder komplette Umwandlung angesichts der Starkregenereignisse, die Überflutungen verursachen, erscheine fragwürdig. Zudem dürfte nicht von den derzeitigen Verhältnissen ausgegangen werden, sondern von solchen, die nach einer Erschließung und Bebauung des Baugebiets "Hinterer Markt" zu erwarten seien. Da noch Klärungsbedarf bestand, wurde der Antrag einstimmig zurückgestellt.

Einstimmig votierte das Gremium für die weitere Anwendung des Umsatzsteuergesetzes für sämtliche nach dem 31. Dezember 2016 und vor dem 1. Januar 2021 ausgeführten Leistungen. Mehreren Räte hatten angeregt, ein Sportgerät zu besichtigen, das für den Markt in Frage kommt. Nun stimmte das Gremium geschlossen dem Leader-Projekt "Mehrgenerationenplatz" zu. Ein Gerät soll auf dem Gelände des Freizeitzentrums errichtet werden. Die nicht durch die Leader-Förderung abgedeckten Herstellungs- und Anschaffungskosten trägt die Marktgemeinde. Bei geschätzten Kosten von rund 34 000 Euro und einer Förderung von maximal 15 000 Euro beträgt der gemeindliche Anteil mindestens 19 000 Euro. Für die Dauer der zwölfjährigen Zweckbindungsfrist trägt der Markt auch die Kosten für Unterhalt und Pflege. Im Gespräch war auch, das Gerät in Mappach auf dem Spielplatz aufzustellen.

Als umstritten erwies sich die Verordnung über das Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) beziehungsweise die Abgabe einer Stellungnahme. Herausgestellt habe sich bei der Durchsicht des LEP-Entwurfs, dass der Markt Bruck bei der Fortentwicklung des Zentrale-Orte-Systems nicht unmittelbar betroffen sei. Der gesamte Landkreis Schwandorf sei weiterhin als Raum mit besonderem Handlungsbedarf dargestellt. Joachim Hanisch bemerkte, dass diejenigen, die bereits in diesem Programm dabei seien - wie die Marktgemeinde -, weniger bekommen werden, wenn es verdoppelt werde. Mit drei Gegenstimmen sprach sich das Gremium für das LEP aus.
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