W-Lan-Hotspots und Wassergebühren
Einigkeit im Marktrat

Für den Marktplatz und den Meisl-Saal soll es einen W-Lan-Hotspot geben. Die Markträte vereinbarten eine Ortsbegehung. Bild: doz

Um sich für eine Variante des geplanten Kinderhauses zu entscheiden (wir berichteten) nahmen sich die Markträte viel Zeit. Die weiteren Tagesordnungspunkte hingegen waren schnell abgehakt. Das Gremium war sich weitgehend einig.

Die Themen reichten von W-Lan-Hotspots, der Städtebauförderung über die Wassergebühren bis hin zu einem Zuschuss für Tierschutzverein. Ein Überblick:

W-Lan-Hotspots: Im Freizeitzentrum gibt es bereits einen Hotspot. Nun hat der Marktgemeinderat entschieden, sich die Hotspot-Standorte Marktplatz mit Meisl-Saal und Sandoase anzusehen. Der Entschluss fiel mit zwei Gegenstimmen (Rudi Sommer und Manfred Pfauntsch von den Grünen). Pfauntsch sagte: "Der Meisl-Saal ist für mit ein Treffpunkt, wo man sich unterhält. Es muss nicht überall W-Lan verfügbar sein." Bürgermeister Hans Frankl entgegnete: "Wir müssen mit der Zeit gehen."

Städtebauförderung: Bruck ist im Städtebauförderprogramm. Der Markt muss der Regierung der Oberpfalz den Bedarf für das Jahr 2017 und eine Prioritätenliste mitteilen. Auf dieser stehen unter anderem Modernisierungsmaßnahmen, die Revitalisierung ehemaliger Gewerbefläche und der Bau eines Wanderwges am Mühlbach entlang.

Wassergebühren: Laut der Beschlussvorlage hat der Bayerische Kommunale Prüfungsverband dem Markt "dringend empfohlen, die Wassergebühren zum 1. Januar 2017 zu erhöhen". Die Ertragslage sei nicht mehr kostendeckend. Zwischen 2011 und 2014 machte die Marktgemeinde Verlust (2011: rund 3700 Euro; 2012: rund 11 600 Euro; 2014: rund 25 500 Euro; 2014: rund 30 000 Euro). Für das vergangene Jahr und heuer liegen noch keine Zahlen vor. Die Räte beschlossen die Gebühr um zehn Cent auf 1,20 Euro für den Kubikmeter anzuheben.

Zuschuss für den Tierschutzverein: Der "Tierschutzverein Stadt und Landkreis Schwandorf" baut ein Hundehaus, das rund 190 000 Euro kostet. Er hat etwa 100 000 Euro an Eigenmitteln zur Verfügung, 45 000 Euro Zuschuss gibt es vom Landkreis. Die 33 Kommunen können sich beteiligen. Bruck tut das mit 1500 Euro. Bürgermeister Hans Frank erklärte: "Es ist schon angemessen, was zu zahlen. Wir haben nur gute Erfahrungen gemacht mit dem Tierheim."
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