24-Stunden-Übung der Feuerwehr Bruck
Nachwuchs vier Mal gefordert

Ausbilder und Jugendliche konnten nach 24 Stunden und vier Übungen zufrieden sein. Bilder: hfz (2)

Die Jugendlichen der Feuerwehr Bruck freuten sich schon lange auf die 24-Stunden-Übung. Die Verantwortlichen, allen voran Florian Eckert und Kommandant Patrick Allen, hatten für den Nachwuchs vier verschiedene Szenarien ausgearbeitet.

Zum Start hielt Gregor Wettinger eine Unterrichtseinheit zum Thema "Absturzsicherung". Anschließend mussten die Jugendlichen zum ersten Einsatz ausrücken. Angenommen wurde, dass sich in der Montagegrube der Werkstatt von Johann Pirzer, im Lagerhaus in der Raiffeisenstraße, eine verletzte Person befindet, die mittels Schleifkorbtrage und Spineboard gerettet werden musste.

Eltern sehen zu


Es dauerte auch nicht lange bis zur zweiten Alarmierung. "Personen-Suche in der Sandoase" hieß hier der Einsatzbefehl. Bei dieser Übung lernten die Jugendlichen, wie wichtig die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen ist. Denn sie unterstützten die Wasserwacht Nittenau, die mit ihrem Boot den Weiher in der Sandoase abgesuchte. Die Jugendlichen fanden eine Person auf der kleinen Insel im Weiher. Ein weiterer Hilfesuchender musste aus dem Wasser gerettet werden. Die Verantwortlichen lobten die gute Zusammenarbeit mit der Nittenauer Wasserwacht.

Nach dem abendlichen Grillen, zu dem auch die Eltern der Kinder sowie Kreisbrandmeister Armin Jehl und zweiter Bürgermeister Robert Feuerer eingeladen waren, war die Schauübung angesetzt, so dass die Eltern hautnah auch die Alarmierung ihrer Kinder mitbekamen. Bei dieser Einsatzübung wurde ein Flugzeugabsturz auf dem Gelände des Flugplatzes in Sulzmühl angenommen. Das Flugzeug hatte eine "Bruchlandung" hingelegt, der verletzte Pilot konnte sich noch selber aus dem Flieger befreien, lag aber im Gefahrenbereich vor dem brennenden Fluggerät. Die Jugendlichen bargen den Verletzten und betreuten ihn, bis der Rettungsdienst kam. Zudem wurde vom nahen Sulzbach ein Saugleitung aufgebaut und mit dem TF und dem TLF mit der Brandbekämpfung begonnen.

Die Jugendlichen mussten schließlich ein letztes Mal in den Wald ausrücken. Angenommen wurde ein Waldarbeiterunfall bei dem eine Person unter einem Baum lag. Die Rettung wurde erschwert, da der Unfall im steilen Gelände passiert war. Mit Steckleitern und Absturzsicherung wurde der Verletzten gerettet.
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