Erntedankfest im Heimat- und Bauernmuseum Mappach mit ökumenischem Gottesdienst
Andacht lockt zahlreiche Gläubige

Der Andrang beim ökumenischen Gottesdienst war groß. Nicht alle Gläubigen, die kamen, hatten Platz in den Räumen des Museums. Bild: mos

Seit 39 Jahren wird am ersten Sonntag im Oktober im Heimat- und Bauernmuseum Mappach das Erntedankfest gefeiert. Den Beginn dieser Traditionsveranstaltung bildet ein ökumenischer Gottesdienst. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Inge Gleixner zelebrierten Pfarrer Andreas Weiß und Pfarrer Reiner Eppelein gemeinsam die Andacht.

Die Räume des Heimat- und Bauernmuseums konnten die Scharen der Besucher gar nicht fassen, so dass zahlreiche Gäste während der Andacht im Freien bleiben mussten. Die Kinder des BRK-Kindergartens Theresia gestalteten mit ihren Erzieherinnen die Feier musikalisch mit. Evi Wenisch begleitete die Buben und Mädchen mit der Gitarre. Abschließend segnete Pfarrer Andreas Weiß den überaus reich geschmückten Erntewagen, der alljährlich von den Vereinsmitgliedern in liebevoller Handarbeit bestückt wird.

Nach dem Schlussapplaus ergriff Museumsleiter Dr. Alois Wittmann das Wort. Er erklärte, dass die traditionelle Erntedankfeier das erste und somit das längste Fest ist und war, das der Heimat- und Bauernmuseumverein ins Leben gerufen hat. Dieses Jahr wurde mittlerweile zum 39. Mal gefeiert. Am Ende seiner Rede verteilte der Museumsleiter kleine Brotstücke.

Diese symbolische Geste sollte zeigen, dass es für alle reicht, wenn die Menschen es verstehen, die Gaben zu teilen. Die beiden Musikanten Andy und Hubert unterhielten anschließend auf der Steirischen und mit der Klarinette.
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