Frauenbund Bruck feiert Jubiläum
Seit 60 Jahren Säule der Pfarrei

Die Goldnadel für 40 Jahre Mitgliedschaft im Frauenbund erhielt Olga Schuierer (Dritte von rechts). Es gratulierten die Diözesanvorsitzende Karin Schlecht, Marion Finken (von links) und Roswitha Schießl sowie Staatsministerin Emilia Müller (von rechts).
 
Mit einer Bilderausstellung wurde an die Veranstaltungen des Frauenbundes Bruck erinnert.

Hoher Besuch zum Jubiläum: Der Frauenbund Bruck feierte sein 60-jähriges Bestehen. Staatsministerin Emilia Müller hält dem Verein seit 33 Jahren die Treue. Nicht nur sie lobte das Engagement der Frauen.

Das 60-jährige Bestehen des Frauenbunds Bruck wurde am Mittwoch gebührend gefeiert. Roswitha Schießl, eine der beiden Damen der Führungsspitze, zog mit dem Vereinsbanner in die Pfarrkirche ein. Der Festgottesdienst wurde von Pfarrer Andreas Weiß, dem früheren geistlichen Beirat Pfarrer Josef Häring und dem Bezirkspräses Pfarrer Theo Schmucker in der Pfarrkirche zelebriert. Bei der Lesung und den Fürbitten brachten sich Frauenbundmitglieder mit ein.

In seiner Predigt dankte Pfarrer Andreas Weiß allen, die in den 60 Jahren ihr Engagement eingebracht haben, Kirche zu sein. "Dazu gehören die vielen Frauen, die die Kirche von der Basis aus mitbauen", so der Geistliche. Zudem wurde den verstorbenen Mitgliedern sowie der verstorbenen Gründungsvorsitzenden Maria Käs, der Ehrenvorsitzenden Hilde Gleixner, den verstorbenen geistlichen Beiräten Konrad Meier, Karl Haslbeck und Franz-Xaver Hebauer gedacht. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der Chor "B'choired" unter der Leitung von Thomas Rieder.

"Dienst am Menschen"


Die weltliche Feier begann mit einem Sektempfang im ehemaligen Flughafen-Restaurant in der Sulzmühle. Die Vorsitzende Roswitha Schießl begrüßte alle Gäste, im bis auf den letzten Platz besetzten Saal. In ihrem Rückblick erwähnte sie alle Frauen, die seit der Gründung den Zweigverein Bruck führten, sowie verschiedene Vereinsaktivitäten. Durch das jahrelange Engagement sei der rührige Frauenbund mit Leben erfüllt worden. Nicht selten finden sich bis zu 100 Frauen zu Veranstaltungen des Frauenbunds ein. Die Diözesanvorsitzende Karin Schlecht erinnerte daran, dass sich der Frauenbund nicht nur in der Kirche, sondern auch in Politik und Gesellschaft engagiere und das Leben vor Ort aktiv mitgestalte. Die Bezirksvorsitzende Rosemarie Braun lobte die Verantwortung, die die Frauen in der Gesellschaft übernehmen. "Ihr leistet einen enormen Beitrag", resümierte sie. Staatsministerin Emilia Müller sagte, sie sei stolz auf den rührigen Verein, dem sie selbst schon 33 Jahre als Mitglied angehöre. "Die Arbeit des Frauenbundes ist immer ein Dienst am Menschen", betonte die Ministerin.

"Die Hosen an"


Bezirkspräses Theo Schmucker legte allen Damen Gott "als stillen Begleiter" ans Herz. "Mit Gott an unserer Seite, fügt sich alles", so der Präses. Pfarrer Andreas Weiß lobte den Eifer der Frauen, mit wie viel Einsatz bis ins Detail das Jubiläum vorbereitet worden sei. Pfarrer Josef Häring bezeichnete den Brucker Frauenbund als Säule der Pfarrei. Bürgermeister Hans Frankl stand dazu, dass "die Frauen die Hosen anhaben". Er bat, die Gemeinde auch weiterhin mit zu gestalten. Auch der Zweigverein Nittenau gratulierte und überreichte ein Präsent. In einem Nebenraum wurde eine Bilderausstellung mit Fotos aus früheren Frauenbundzeiten präsentiert. (Hintergrund)

EhrungenDrei Gründungsmitglieder des Frauenbunds wurden persönlich geehrt: Anna Bals, Rosa Forster und Else Schwarz. Sie erhielten Mitglieds-Nadel in Gold mit Stein.Gründungsmitglied Katharina Dessinger war verhindert.

Olga Schuierer wurde mit ihrer Ehrung überrascht. Sie war von 1978 bis 1990 Landfrauenbeauftragte, von 1990 bis 2006 zweite Vorsitzende des Frauenbunds und von 2006 bis 2014 im dreiköpfigen Vorstandsteam. Sie erhielt die Mitglieds-Nadel in Gold überreicht. (mos)
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