Heimat- und Bauernverein beschließt Satzungsänderungen

Vorsitzende Inge Gleixner (rechts) sowie ihr Stellvertreter Anton Baier (Zweiter von rechts) ehrten mit dem Zweiten Bürgermeister Robert Feuerer (links) die treuen Vereinsmitglieder Karl-Johann Rötzer (Zweiter von links), Dr. Roswitha Wittmann und Dr. Alois Wittmann (Dritte und Vierter von links), Hermann Michl (Vierter von rechts) sowie Johann Käsbauer (Dritter von rechts). Bild: mos

Museumsleiter Dr. Alois Wittmann bezeichnete 2015 als eines der größten Jahre des Heimat- und Bauernvereins. Das liegt aber nicht an den beiden Satzungsänderungen.

/Mappach. Die Mitglieder des Heimat- und Bauernmuseum Bodenwöhr/Bruck/Nittenau fanden sich im Bauernmuseum in Mappach zur Jahreshauptversammlung ein. Vorsitzende Inge Gleixner sprach über die wichtigsten Ereignisse im vergangenen Jahr. Dazu zählte sie vor allem die Fertigstellung des Anbaus an das Museum. 2016 kommt es erstmals zu einer Aufführung eines Theaterstücks des Brucker Festspielvereins im Anbau. Der Verein zählt aktuell 237 Mitglieder.

Neuer Name für Verein


Außerdem ist am 14., 15. und 16. Oktober eine Sonderausstellung zum Thema Imkerei geplant. Museumsleiter Dr. Alois Wittmann bittete deshalb um Ausstellungsstücke. Wer Material zur Verfügung stellen kann, soll sich mit ihm in Verbindung setzen. Wittmann berichtete zudem, dass 2015 zu einem der größten Jahre der Vereinsgeschichte gehört. 1975 war die Gründung des Vereins, 1978 die Eröffnung des Museums im Hartl'schen Stadel, 1999 die Eröffnung des Neubaus und 2015 die Eröffnung des Erweiterungsbaus. Zweiter Bürgermeister Robert Feuerer bedankte sich für die hervorragende Arbeit, die der Verein das ganze Jahr über leistet. "Die eigene Kultur zu pflegen ist wichtig. Das Museum ist im Landkreis Schwandorf einzigartig", sagte er.

Zwei Satzungsänderungen standen auf dem Programm. In der ersten wurde beschlossen, dass der Verein künftige unter dem Namen "Heimat- und Bauernmuseum Bruck-Mappach e. V." geführt wird. Außerdem wurde beschlossen, dass der Verein Ehrenmitglieder bestimmen darf, und dass diese von der Beitragspflicht befreit sind. Der Vereinszweck ändert sich nicht. Der Grund der Satzungsänderung ist, dass der Verein beim Bau bei den Kommunen Bodenwöhr und Nittenau um eine Spende angefragt hat, nicht wie irrtümlich zu hören war, um einen Zuschuss. Beide Gemeinden haben das abgelehnt. Bei einer der letzten Vorstandssitzungen wurde eine Mitgliedschaft beider Gemeinden vorgeschlagen. Bodenwöhr lehnte auch das ab. Nittenau ist seit 1. Januar Mitglied des Vereins.

Urkunde und Anstecknadel


Als Top 8 standen die Ehrungen auf dem Programm. Für 25-jährige Treue wurde Georg Glogger ausgezeichnet. Für 20-jährige Mitgliedschaft erhielten Edeltraud Lohberger, Dr. Roswitha Wittmann, Regina Zollner, Karl-Johann Rötzer, Johann Käsbauer, Dr. Alois Wittmann, Hermann Michl, Johann Schuierer, Josef Scheuerer und Peter Faltermeier eine Urkunde sowie eine Anstecknadel.
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