Kolpinfamilie hält Jahreshauptversammlung ab
„Auf die Brucker ist Verlass“

Die beiden Geehrten, eingerahmt vom 2. Bürgermeister Robert Feuerer (links), dem Führungsteam, dem Bezirksvorsitzenden Alber Fischer (Zweiter von rechts) und Präses Pfarrer Andreas Weiß (rechts). Bild: mos

Die Kolpingsfamilie Bruck ist der älteste Brucker Verein, denn nächstes Jahr feiert er sein 150-jähriges Bestehen. Bei der Jahreshauptversammlung standen aber vor allem Mitglieder im Mittelpunkt, die bereits seit bis zu 70 Jahren die Treue halten.

Josef Birner jun., der Sprecher des Leitungsteams, begann seinen Bericht mit dem Adolf-Kolping-Spruch: "Schön reden tut's nicht, die Tat ziert den Mann." Dieser Ausspruch sei bis heute für die Kolpingfamilie Bruck gültig. Dass es die Kolpingsfamilie sei eineinhalb Jahrhundert gibt, macht Birner jun. stolz. Das Jubiläum feiert der Verein am 1. Juli 2017 mit einem Gottesdienst und einem Festakt.

Kassier Elisabeth Probst informierte, dass die Kolpingfamilie aktuell 145 Mitglieder zählt. Pfarrer Weiß fragte in die Runde, ob es jemanden schon bewusst aufgefallen sei, dass bei Kolping nicht von einer Ortsgruppe, sondern von einer Familie gesprochen wird und wenn er so in die Runde schaue, sei hier auch eine Familie, die ja alle Altersschichten beinhaltet, anwesend.

Bezirksvorsitzender Albert Fischer überbrachte die Grüße des Diözesan- und des Bezirksverbands und betonte, dass er immer sehr gerne nach Bruck komme und er sich auf das Jubiläum im kommenden Jahr sehr freue. Er sagte dem Leitungsteam und deren Familien im Namen des gesamten Kolpingwerkes ein herzliches "Vergelt's Gott". Er wisse: "Auf die Brucker ist immer Verlass." 2. Bürgermeister Robert Feuerer erzählte, dass er die Brucker Kolpingfamilie schon aus der Zeit bevor er nach Bruck gekommen sei, kenne. Er sei damals in der Kolpingfamlie Münchshofen aktiv gewesen, und man habe damals schon die Brucker bewundert und tue es heute noch.

Feuerer lobte, dass Jung und Alt zusammenhalten. Die Jugend sei wichtig, damit der Verein weiterlebt. Die Senioren seien wichtig, da sie für die Jugend Vorbilder sind und sie ihre Erfahrung weiter geben können. Für das anstehende Jubiläum wünschte er viel Erfolg. Bevor Josef Birner jun. über die Veranstaltungen im kommenden Halbjahr sprach, wie die Bezirksmaiandacht, die Pfingst- und Fronleichnamsprozession und das Johannisfeuer, ehrte er zusammen mit Evi Glöckl und Bernhard Schuierer noch einige Mitglieder (Infokasten).

EhrungenSeit 40 Jahren halten Karl Stöberl, Paul Beer und Peter Schwarz der Kolpingfamilie schon die Treue. Sagenhafte 70 Jahre sind Karl Bauer und Eduard Weinzierl dabei. (mos)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.