Kopie des Turiner Grabtuches drei Tage in der Brucker Pfarrkirche
Meditationen zur Barmherzigkeit

Eine Kopie des Grabtuches von Turin war drei Tage lang in der Pfarrkirche St. Ägidius zu besichtigen. Das Original wird in Turin aufbewahrt und nur alle zehn Jahre gezeigt. Bild: mos

Das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit war der Anlass dafür, dass eine Kopie des Grabtuches von Turin drei tage in der Brucker Pfarrkirche ausgestellt war. Die Pfarrei St. Ägidius hat sich darum beworben, für das Faksimile Gastgeber zu sein.

Zur spirituellen Vertiefung wurde an den drei Tagen ein Programm angeboten. So fand am Donnerstag in der Pfarrkirche ein betrachtender Rosenkranz sowie eine Passionsandacht statt. Am Freitagabend wurde im Pfarrheim ein Dokumentarfilm über das Grabtuch gezeigt.

Die besonderen Werke


Am Samstagnachmittag wurden in einer halbstündigen meditativen Betrachtung, umrahmt von Orgelmusik, die "sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit" (Hungrige speisen, Durstige tränken, Nackte bekleiden, Fremde und Obdachlose beherbergen, Gefangene befreien, Kranke besuchen, Tote begraben) und die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit (Betrübte trösten, Lasten geduldig ertragen, Beleidigern gern verzeihen, Zweifelnden recht raten, Sünder zurechtweisen, Unwissende lehren, für Lebende und Verstorbene beten) meditiert. Im Altarbereich der Pfarrkirche war ein Negativ des Antlitzes Christi abgebildet. Auf einer Holzkonstruktion war das Faksimile des Grabtuches von Turin zu bestaunen. Diese wundersame Reliquie, die mehr Rätsel aufgibt, als es manchem aufgeklärten Christen lieb ist, zeigt das Angesicht eines Gekreuzigten. Ist es ein Abbild Jesu Christi? Für die katholische Kirche spricht vieles für diese Annahme.
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