Ordensschwester in Tocantinopolis verstorben
Trauer um Sr. Rita

Dieses Bild mit Sr. Rita (rechts) und Pfarrer Fr. Apollinaris Ngao, dem Vertretungspfarrer aus Tanzania, entstand im August 2011 in der Pfarrkirche in Bruck. Bild: mos

Der Tod von Schwester Rita Altmann löste auch in Bruck Trauer aus, nicht nur bei den hier lebenden Verwandten der Ordensschwester. Über Cousin Xaver Pfauntsch und seine Frau Rita bestand auch in die Pfarrei St. Ägidius eine langjährige Beziehung. Die Erlöse aus der Missionsarbeit des Pfarrgemeinderates wurden an Schwester Rita gespendet. Im zweijährigen Turnus besuchte auch immer wieder Bruck. Sie ging dann in die Kindergärten und in die Schule und erzählte von "ihren" Kindern in Brasilien.

Sie brachte immer von Indianern aus Samen gebastelte Ketten mit, welche die Kinder in der Schule oder im Kindergarten gegen eine kleine Spende erwerben konnten. Den Erlös daraus investierte sie wieder in ihre Arbeit in Brasilien. Außerdem sammelte sie säckeweise Kuscheltiere, welche die Kindergarten- und Schulkinder gerne spendeten. Diese verteilte sie an die Kinder in Tocantinopolis. Unter den Werken, die sie initiiert hat und tatkräftig mitarbeitete, zählen ein Krankenhaus, die städtische Schule, die Kirche, ein Stadtteil mit 52 Grundstücken und 15 Häusern, das Zentrum APAE (Schule für Menschen mit Behinderung), ein Laden, das Vereinshaus der Terezianer und der Kolping-Club. Mit einer unermüdlichen, intensiven sozialen Arbeit hat sie große Dinge vollbracht und half entschlossen den bedürftigsten Familien im Kampf gegen die Unterernährung. Ein Gedenkgottesdienst für Schwester Rita Altmann wird am Samstag, 9. April, um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Ägidius gefeiert. Um 17.30 Uhr ist Rosenkranz.
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