Ruhe nach turbulentem Jahr
Kick für die Rückrunde

Abteilungsleiter Norbert Lindner (rechts) ehrte mit Jugendleiter Andreas Spindler (links) den Platzwart Wolfgang Loibl (Mitte) für sein Engagement um die Fußballjugend. Bild: mos

Die Spielgemeinschaften haben sich bewährt. Diese Bilanz zog der Abteilungsleiter der Spielvereinigung Bruck, Norbert Linder. Nach einem turbulenten Jahr haben sich die Wogen in der Abteilung wieder geglättet. Jetzt fehlt noch der sportliche Erfolg.

In der Jahreshauptversammlung blickte die Abteilung am Freitagabend auf ein turbulentes Vereinsjahr zurück. Im Juni 2015 wurde ein Abteilungsleiter gefunden. Leider rangiert die erste Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz. Bürgermeister Hans Frankl betonte, dass er zur "Ermutigung" gekommen sei und hoffe, dass nach der Winterpause neuer Schwung einsetzen möge. Die besten Voraussetzungen seien gegeben. Bei der Jugend dagegen laufe alles bestens.

"Was war, ist vorbei"


Hauptvereins-Vorsitzender Günther Michl erinnerte daran, dass vor einem Jahr der Posten des Spartenleiters vakant war. Die Abteilung wurde durch Markus Glück kommissarisch geführt. Mitte 2015 Jahres übernahm Norbert Linder mit seinem Stellvertreter Günther Adolphi das Ruder, wofür er beiden seinen Dank aussprach. Mit dem Blick auf die Tabelle meinte er: "Was war, ist vorbei. Es kann nur besser werden." Mit der Jugend zeigte er sich sehr zufrieden, und auch bei der Integration von Flüchtlingen sei die Abteilung federführend.

118 Kinder und Jugendliche


Abteilungsleiter Norbert Lindner berichtete, dass die Sparte momentan 114 Erwachsene sowie 118 Kinder und Jugendliche zählt. Seit seiner Übernahme galt es gleich, eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen. Der Redner dankte allen, die sich hier mit engagieren. Im Juni 2015 wurde eine Spielgemeinschaft der A- und B-Jugend mit dem TSV Nittenau eingegangen. Später kam auch noch eine weitere Spielgemeinschaft mit der C-Jugend dazu. Im Juli begannen die Vorbereitungen auf die neue Saison, unter anderem mit dem Regental-Turnier. Leider hätten sich bei dem Wettbewerb einige Spieler verletzt. Zum Saisonstart waren bei einem Heimspiel dann auch 25 Flüchtlinge zum Schnuppern gekommen, von denen dann letztlich zwei geblieben sind, die regelmäßig trainieren und auch Spielerpässe haben.

Im Oktober kündigte Trainer Mario Eckl. Franz Steidl erklärte sich bereit, die Trainerarbeit zu übernehmen, und man habe mit ihm einen Glücksgriff getan. Bei allen anderen Mannschaften lief der Spielbetrieb bis zur Winterpause reibungslos. Alle Jugendmannschaften stehen auf guten Plätzen. Die erste Herrenmannschaft belegt allerdings derzeit den letzten Tabellenplatz. Den Hauptgrund dafür sah Lindner in den zahlreichen Verletzten. Er hoffte, dass es in der Rückrunde wieder besser läuft. Nicht unerwähnt ließ er die vielen, erfolgreich bewältigten Hallenturniere der Jugendmannschaften. Jugendleiter Andreas Spindler berichtete, dass sich im letzten Jahr viel getan habe. Man habe nunmehr sieben Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet.

Er ging auch noch einmal auf die Spielgemeinschaft mit dem TSV Nittenau ein und bedankte sich beim ehemaligen Abteilungsleiter Georg Ettl, der ihm hier sehr geholfen habe. Außerhalb des Spielbetriebs fanden noch zwei Veranstaltungen statt, wobei er hier vor allem den Sennebogen-Cup hervorhob.

Ehrung für Wolfgang Loibl


Jugendleiter Andreas Spindler und Spartenleiter Norbert Lindner nahmen die Gelegenheit wahr, um sich bei Platzwart Wolfgang Loibl zu bedanken und ihn zu ehren. Seit 20 Jahren opfere er seine Freizeit, um mit den Jüngsten im Verein zu trainieren und sie an den Fußballsport heranzuführen.
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