Tag der offenen Tür im Seniorenheim St. Elisabeth
10 000 Euro für Heimbewohner

Die bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller (Mitte) überreichte einen Scheck über 10 000 Euro an die Heimleiterin Annette Forster (links) und Pfarrer Andreas Weiß (rechts). Bild: mos

Das Seniorenheim St. Elisabeth ist vorbildlich. Das bestätigt nicht nur eine Fachstelle, sondern auch Staatsministerin Emilia Müller. Ihre Mutter sei bereits in diesem Heim gewesen. Müller brachte beim Tag der offenen Tür nicht nur lobende Worte, sondern auch einen dicken Scheck mit.

Am Sonntag fand der jährliche Tag der offenen Tür im Seniorenheim St. Elisabeth in Bruck statt. Um 10 Uhr stand als erstes ein Gottesdienst auf dem Programm. Dieser wurde in der restlos besetzten Seniorenheimkapelle gefeiert. Der Bewohnerchor unter der Leitung von Clara Bruckner und Birgit Sperl sang gemeinsam mit dem Kinderchor der Pfarrei, den "Ägidispotzn."

"Erste Eindruck besticht"


Staatsministerin Emilia Müller erwähnte, dass sie das Haus als Angehörige kennen und schätzen gelernt hat, weil ihre Mutter einige Jahre hier lebte. "Bereits der erste Eindruck des Hauses besticht durch einen gepflegten Charakter", so die Politikerin. "Dadurch ist für die älteren Menschen ein Ort zum Wohlfühlen und ein neues Zuhause entstanden." Die zuständige Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Qualitätsentwicklung und Aufsicht beim Landkreis Schwandorf, kurz FQA, hat diesen Eindruck bestätigt. Bei den letzten Begehungen hat sie im Haus regelmäßig gute Ergebnisse bescheinigt. Vergangenes Jahr wurde sogar aufgrund der positiven Ergebnisse der Vorjahre auf eine erneute Prüfung verzichtet.

Für Fernseher und Sofas


Den Mitarbeitern in der Pflege attestierte Müller, dass es ihnen durch ihre Art, wie sie ihre Arbeit tun, stets um den ganzen Menschen - mit Leib und Seele - geht. Das Personal verliere niemals die Würde der Bewohner aus dem Auge. Aus diesem Grund dürften die Mitarbeiter stolz auf sich und ihre Arbeit sein. Über die drei Auszubildenden im Haus und die ehrenamtlich engagierten Menschen und Vereine freute sich die Staatsministerin besonders.

Dr. Harald Mosler hatte Müller im Namen der Josef- und Luise-Kraft-Stiftung einen Scheck über 10 000 Euro mitgegeben, den sie an Pfarrer Andreas Weiß und die Heimleiterin Annette Forster überreichte. Mit dem Geld bekommen die Aufenthaltsräume fünf Großbildfernseher mit seniorengerechter Fernbedienung. Zudem können noch drei Sofas gekauft werden. Diese sind etwas höher und stärker gepolstert. Außerdem kann für die Gymnastikgruppe Material gekauft werden.
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