Raiffeisen Bruck investiert 1,8 Millionen Euro
Kleine Bank, große Tat

Architekt Siegfried Karg (Mitte) übergab offiziell den Schlüssel an Franz Schießl (Zweiter von rechts), Chef der Raiffeisenbank Bruck, im Beisein von (von links) Vorstand Michael Wild, Aufsichtsratsvorsitzendem Bürgermeister Hans Frankl und Vorstandsvorsitzendem Lorenz Bräu senior. Bilder: sir (2)

Ein Leerstand weniger: In Bruck wurde das neue Gesundheitszentrum seiner Bestimmung übergeben. Die Raiffeisenbank Bruck - die kleinste in Bayern - hat damit wieder ein großes Projekt geschultert.

Franz Schießl, Chef der Raiffeisenbank Bruck, hieß bei der kirchlichen Segnung der Räume Vertreter des Aufsichtsrats, Ehrengäste, Planer und Handwerker willkommen. Und natürlich die Mieter. Bei einem Rundgang überzeugten sich die Gäste von der Funktionalität und Ästhetik. Das Haus beherbergt eine ärztliche Gemeinschaftspraxis und eine Praxis für Krankengymnastik und Ergotherapie.

"Elegant" sei so ein Leerstand beseitigt worden, sagte Franz Schießl. Die Raiffeisenbank Bruck habe als Bauherr die Investition von rund 1,8 Millionen Euro geschultert. "Die Herausforderung bestand in der Höhe der Investition", sagte Schießl. "Die Entscheidung, die ich zusammen mit meinen Vorstandskollegen Lorenz Bräu und Michael Wild getroffen habe, hing wesentlich mit der Niedrigzinsphase zusammen."

Als Antwort darauf habe man das Thema Immobilien ins Geschäftsmodell aufgenommen. Besonders würdigte er die Zusammenarbeit mit Architekt Siegfried Karg und ernannte ihn mit einer Urkunde zum "Ehrenarchitekten der Bank". Karg habe in einer Rekordzeit von zwölf Monaten eine "imposante, prächtige Immobilie" geschaffen. Karg antwortete, dass es für ihn ein "Tag mit gemischten Gefühlen" sei, weil er seine "Lieblingsbaustelle" aufgeben müsse. Er würdigte die Leistungen der Handwerker.

Bürgermeister Hans Frankl, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisenbank Bruck, sagte, dass die Marktgemeinde die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und die Weichen für eine gute ärztliche Versorgung gestellt habe. Der Aufsichtsrat habe diese Entscheidung mitgetragen: "Damit ist die medizinische Grund- und Nahversorgung für die nächsten Jahrzehnte gesichert."

Mit diesem zentral gelegenen Gebäude, das barrierefrei ist und über ausreichend Parkplätze verfügt, sei ein Vorzeige-Objekt geschaffen worden. "Dies ist ein Festtag, den wir uns einprägen sollten", sagte MdL Joachim Hanisch. Er dankte der Raiffeisenbank für ihr Engagement, Geld in der Heimatgemeinde, zu investieren. Vorher habe hier eine Brauerei gestanden und eine Schützenhalle. "Die Nachfolgeeinrichtungen können sich sehen lassen", so Hanisch.

Die beiden Geistlichen Pfarrer Reiner Eppelein und Pfarrer Andreas Weiß spendeten den Räumen und den Mitarbeitern den kirchlichen Segen, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft.
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