0:2, aber ASV nicht unzufrieden

Chancenlos war der ASV Burglengenfeld gegen den TSV Großbardorf. Simon Snaschel (links) erzielte in der Schlussphase den Treffer zum 0:3. Rechts ASV-Abwehrspieler Philipp Sander. Bild: rid
Lokales
Burglengenfeld
04.10.2015
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Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass der TSV Großbardorf um die Meisterschaft in der Bayernliga Nord mitspielen wird. In Burglengenfeld kamen die "Grabfeld Gallier" zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg.

(bsb) Balsam auf die Seele des ASV waren aber die Worte von TSV-Trainer Dominik Schönhofer, der trotz des klaren Sieges seiner Mannschaft voll des Lobes für den ASV war: "Ich habe die Mannschaft genau auf den Gegner eingestellt, was wir sehr selten machen. Ich habe die Entwicklung hier in den letzten Jahren verfolgt. Ich bin begeistert, was hier entstanden ist. "

Wie gut der Trainer seine Mannschaft eingestellt hat, war von Beginn an klar. Ein Doppelschlag in der 16. und 19. Minute sorgte früh für klare Verhältnisse. Bitter für den ASV: bereits zum wiederholten Male kullerte ein abgefälschter Schuss über die Linie, bei dem Marco Epifani chancenlos war. Dominik Zehe sorgte so mit einem Fernschuss für die Führung, ehe Manuel Leicht auf 2:0 erhöhte. Er stand nach einem Traumpass in die Schnittstelle der Burglengenfelder Abwehr alleine vor Epifani und schob routiniert ein. Leicht hätte noch in Hälfte eins auf 3:0 erhöhen können. Nach einem Freistoß schoss er den abgeprallten Ball an die Latte (33.).

Der ASV tat sich schwer, ins Spiel zu finden. Nur vereinzelt, gelang es, dem ASV, die gut sortierte Großbardorfer Defensive in Verlegenheit zu bringen. Benjamin Epifani konnte sich nahe der Auslinie einmal vom Gegenspieler lösen, dann war der Winkel aber zu spitz (40.).

In der zweiten Hälfte gestaltete Burglengenfeld das Spiel ausgeglichener und wehrte die meisten Angriffsversuche der Gäste erfolgreich ab. Patrick Schleicher und Matthias Gröger kamen noch zu guten Torchancen. Schleicher verzog einen Schuss im Strafraum (55.) und Gröger scheiterte an Tormann Marcel Wehr (62.).

Den Schlusspunkt für den TSV setzte Simon Snaschel. Er gewann nach einer Flanke das Duell mit Jan Zempelin und köpfte ungehindert aus kurzer Distanz ins Tor - auch hier war Marco Epifani ohne Abwehrchance (83.).

"Wir haben sehr gut angefangen, haben hochkonzentriert gespielt. Wir sind verdient in die Führung gegangen", sagte TSV-Trainer Schönhofer. "Dann hatte Burglengenfeld zwei drei gute Kontermöglichkeiten. Wenn das 2:1 fällt, weiß ich nicht, wie das Spiel ausgeht. Der Sieg war nicht so klar, wie es zum Schluss ausgesehen hat." ASV-Coach Matthias Bösl war im Großen und Ganzen zufrieden, wie sich seine Mannschaft verkauft hatte. "Nach dem 2:0 ist es natürlich schwierig, gegen so eine gute Mannschaft zurückzukommen. Die zweite Halbzeit war in Ordnung, wir hatten die eine oder andere Chance. Wenn man gegen so eine Mannschaft spielt, muss alles passen und man braucht man das nötige Glück."
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