Burglengenfeld hadert mit Elfmeterpfiff

Lokales
Burglengenfeld
14.09.2015
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Die Serie ist gerissen: Der ASV Burglengenfeld musste sich der SpVgg Bayern Hof mit 1:0 geschlagen geben. Nach Schlusspfiff waren sich alle einig: Der Hofer Sieg war berechtigt. Einig war man sich aber auch in der Bewertung der spielentscheidenden Szene: Jan Zempelin hatte seinen Gegenspieler in der 85. Minute zwar gefoult, aber außerhalb des Strafraums. Die Burglengenfelder Spieler protestierten, bearbeiteten Schiedsrichter Sebastian Wieber, verwiesen auf das Loch im Boden, welches beweisen sollte, dass das Foul außerhalb des Strafraums geschah - doch vergebens. Auch eine Rücksprache mit dem Assistenten konnte Wieber nicht umstimmen. Harald Fleischer verwandelte den Strafstoß souverän und beendete damit die Durststrecke der SpVgg, die seit fünf Spieltagen nicht mehr gewinnen konnte. "Es ist schon bitter, wenn man das Spiel kurz vor Schluss durch einen Elfmeter verliert", sagte Co-Trainer Christian Beer, der Matthias Bösl vertrat.

"Vom Spielverlauf her war es gerecht", gestand Beer ein. Insbesondere in der zweiten Halbzeit hätten die Gastgeber zwei, drei Tore erzielen müssen. Aus dem Spiel heraus wollte es den Hofern aber nicht gelingen, Marco Epifani zu überwinden. Der ASV seinerseits verteidigte mit Mann und Maus. Jan Zempelin ersetzte Philipp Sander in der Innenverteidigung. Das Experiment glückte, die Hofer konnten kein Kapital aus der umgebauten Abwehrreihe schlagen. Die Schattenseite der defensiven Spielweise kann man insbesondere an Alexander Fuchs und Matthias Gröger festmachen: Wenn sie defensive Aufgaben erfüllen müssen, dann fehlen die beiden schnellen Flügelspieler im Angriffsspiel.

"Die Mannschaft ist sehr dezimiert durch Verletzungen oder Urlaub. Einige Spieler waren nicht auf ihren eigentlichen Positionen.", erklärte Co-Trainer Beer die Niederlage. Er blickt auf die beiden Spiele gegen Forchheim und Bamberg: "Da wollen wir vier Punkte und die personelle Situation wird sich wieder entspannen, so dass wir etwas mehr Luft haben."
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