Burglengenfeld plagen vor dem Gastspiel in Seligenporten Personalsorgen
Gegen die stärkste Mannschaft

Alexander Fuchs (links) und der ASV Burglengenfeld werden sich in Seligenporten mächtig strecken müssen, wenn sie Zählbares einfahren wollen. Bild: A. Schwarzmeier
Lokales
Burglengenfeld
05.09.2015
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"Wir stellen uns auf eine Abwehrschlacht ein." ASV-Trainer Matthias Bösl blickt mit großem Respekt auf die Aufgabe in der Bayernliga Nord, wenn die Burglengenfelder am Samstag (17 Uhr) zum Oberpfalz-Derby nach Seligenporten reisen. Der SV zählt zu den Favoriten auf die Meisterschaft. "Wir wollen ausloten, ob wir in der Lage sind, gegen eine so starke Mannschaft etwas zu holen", sagt Bösl. Seiner Einschätzung nach ist Seligenporten die beste Mannschaft der Liga. "Wenn alles normal läuft, werden sie unter den ersten drei Mannschaften landen."

Die Rollenverteilung ist klar: hier der Regionalliga-Absteiger, dort der Landesliga-Aufsteiger. Etwas herschenken wird der ASV aber nicht. Der unterlegene Gegner vom vergangenen Spieltag aus Haibach etwa konnte Seligenporten mit 1:0 bezwingen. Außerdem konnte der ASV jüngst mächtig Selbstvertrauen tanken. Vier Spiele ohne Niederlage sind ein deutliches Zeichen, dass die Burglengenfelder mithalten können. Dies hängt aber von vielen Faktoren ab. In erster Linie vom Personal. Und in diesem Bereich ist der ASV am Samstag nicht auf Rosen gebettet.

Notlösung

Patrick Schleicher hat erneut Probleme mit dem Oberschenkel, Rudolf Pfaffenroth laboriert immer noch an der Verletzung, die ihn seit seinem Wechsel nach Burglengenfeld plagt. Er wird nun zwei Wochen komplett aus dem Trainingsbetrieb genommen. Weiterhin müssen Marc Seibert, Markus Rösch und Lukas Rothut verletzungsbedingt passen. Auf der Bank werden Nico Scheibinger und Matthias Pröbster und eventuell noch zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft Platz nehmen. "Es darf nicht mehr viel passieren, damit wir noch eine vernünftige Mannschaft stellen können", warnt Bösl. Insbesondere die Position vor der Abwehr bereitet Bösl Sorgen. "Wenn Patrick Schleicher ausfällt, müssen wir auf der Sechser-Position umstellen." Die "Notlösung" Matthias Gröger mache seine Aufgabe auf dieser Position zwar hervorragend, fehle damit aber in der Offensive. "Wir sind immer in der Lage, ein Tor zu schießen. Auch in Eltersdorf, wo wir chancenlos waren, haben wir eins erzielt. Es wird darauf ankommen, dass wir mit viel Laufarbeit und guter Zweikampfführung den Spielfluss von Seligenporten stören."
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