Burglengenfeld will gegen SV Erlenbach Vollgas geben, sehnt aber die Winterpause herbei
"Uns steht ein heißer Tanz bevor"

Lokales
Burglengenfeld
30.10.2015
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(bsb) Es geht an die letzten Kraftreserven. Fünf Spiele vor der Winterpause sehnt man sich beim ASV Burglengenfeld nach einer Verschnaufpause. "Man muss schon ganz ehrlich sagen, der Substanzverlust war in den vergangenen Spielen deutlich zu spüren", gesteht Trainer Matthias Bösl ein. "Es gilt, nochmal alle Kraftreserven zu mobilisieren. Wir werden versuchen, in diesen Spielen Vollgas zu geben." Die letzten fünf Gegner vor der Pause sind entweder im unmittelbaren Umfeld des ASV in der Tabelle oder sogar hinter dem ASV.

Der Gegner vom Samstag, 31. Oktober, ist der SV Erlenbach (Anpfiff um 14 Uhr im Waldstadion). 1:1 hieß es beim Bayernliga-Debüt des ASV vor drei Monaten. Kein überraschendes Ergebnis - pflegen die Teams doch einen ähnlichen Stil. "Uns steht in Erlenbach ein heißer Tanz bevor", sagt Bösl. "Wir treffen auf eine Mannschaft, die sehr heimstark ist. In der letzten Saison hat sie 32 von 46 Punkten zu Hause geholt." Die Unterfranken verteidigen diszipliniert und haben mit Christos Patsiouras einen hervorragenden Tormann zwischen den Pfosten. "Es wird eine ähnlich enge Partie werden wie im Hinspiel. Es war eine sehr umkämpfte Partie, die mit einem gerechten Unentschieden zu Ende gegangen ist. Einen ähnlichen Spielverlauf erwarte ich für Samstag. Da heißt es: Nerven bewahren", so Bösl.

Nach einem guten Saisonstart folgte bei den Erlenbachern ab Mitte September ein Einbruch. Seit sieben Spielen steht der SV ohne Sieg da. "Wir sind vorbereitet darauf, dass es in jedem Spiel um Punkte für den Klassenerhalt geht und werden den Kampf mit der nötigen Konzentration und Ruhe annehmen", so Bösl. Der Trainer weiter: "Da beide Mannschaften eine gleiche Spielweise pflegen, kann es sein, dass es zu wenigen Torchancen kommt. Das heißt, dass wir in den wenigen Torsituationen eiskalt zuschlagen müssen. Wir müssen beim Spiel in den torgefährlichen Bereich zielstrebiger, entschlossener zu Werke gehen."

Der Winter zieht in die Stadien der Bayernliga ein und Standardsituationen kommt eine immer größere Bedeutung zu. Der ASV verbreitet mit seinen Freistößen und Eckbällen nicht gerade Angst und Schrecken in der Liga. "Da haben wir nur ganz wenige Spezialisten im Kader, insbesondere Rudi Pfaffenroth und Patrick Schleicher", so Bösl. Beide Spieler sind aber verletzt.

Zudem werden am Samstag auch Alexander Fuchs und Marco Epifani berufsbedingt fehlen. Markus Ullmann wird sein Bayernliga-Debüt geben, auf der Bank nimmt zum wiederholten Male Daniel Schneider Platz.

Bösl möchte mit 24 bis 26 Punkten in die Winterpause gehen. "Dann haben wir in der Rückrunde alle Möglichkeiten, die Klasse zu erhalten. Wir haben oft bewiesen, dass wir umso mehr wachsen, je schwieriger die Aufgabe wird."
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